Erfolg nach Fotofahndung

Dortmund: Polizei schnappt mutmaßlichem Sexualstraftäter mit Spezialeinheiten

Die Polizei Dortmund hat mit einer Fotofahndung nach einem Sexualstraftäter gesucht. Jetzt konnte der Mann geschnappt werden

Update, Dienstag (14. September), 15.31 Uhr: Die Suche nach einem 34-jährigen Dortmunder Sexualstraftäter ist beendet. Wie die Polizei Dortmund in einer Mitteilung berichtet, konnten Spezialeinheiten den gesuchten Mann am Montag (13. September) im Kreis Lippe festnehmen. Zuvor war ein Hinweis über den Aufenthaltsort des Gesuchten bei der Polizei eingegangen. Der Dortmunder wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Stadt Dortmund
Verbrechenmutmaßliche Vergewaltigung

Dortmund: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Sexualstraftäter – ein Detail wichtig

Erstmeldung, Mittwoch (28. Juli), 15.36 Uhr: Die Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund sind mit einer Fotofahndung an die Öffentlichkeit gegangen. Gegen den 34-jährigen, mutmaßlichen Sexualstraftäter besteht ein Haftbefehl.

Ihm wird, wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung heißt, eine Vergewaltigung vorgeworfen. Die soll sich innerhalb einer partnerschaftlichen Beziehung ereignet haben. Beim Geschädigten handele es sich um den Lebenspartner.

Am 29. Juni 2021 erließ das Amtsgericht Dortmund auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 34-Jährigen aus Dortmund. Die mutmaßliche Vergewaltigung hat sich am 27. Juni ereignet, bestätigte Staatsanwältin Sonja Frodermann gegenüber RUHR24.

Die bisherigen Ermittlungen konnten laut Polizei nicht zu einer Festnahme des Verdächtigen führen. Aus diesem Grund sei man nun im nächsten Schritt. Mit einer Fotofahndung bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Öffentlichkeit um Hinweise.

Dortmund: Polizei nennt bei Fahndung nach vermeintlichen Sexualstraftäter ein wichtiges Detail

Zu den möglichen Aufenthaltsorten ist bekannt, dass sich der 34-jährige Dortmunder möglicherweise auch in anderen Teilen von NRW, in Hamm, Essen oder Mülheim an der Ruhr aufhalten könne.

„Bei den genannten Städten gehen wir aufgrund von privaten Verbindungen davon aus, dass sich der Verdächtige dort aufhalten könnte“, sagt Staatsanwältin Sonja Frodermann gegenüber RUHR24.

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa

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