An Halloween

Dortmund: 14-Jähriger sticht Mann (38) an Halloween wegen Lapalie nieder

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“.
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Ein Mann wurde in Dortmund mit einem Messer angegriffen (Symbolbild).

Für einen Mann aus Dortmund endete der Halloween-Abend (31. Oktober) im Krankenhaus. Zuvor hatte es einen brutalen Angriff auf den 38-Jährigen gegeben.

Dortmund – Im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld musste ein 38-jähriger Anwohner übel einstecken, nachdem er sich beim Getue einer Gruppe von Jugendlichen eingemischt hatte. Die Polizei Dortmund ermittelt gegen einen 14-jährigen Tatverdächtigen.

StadtDortmund
Einwohner603.609 (2020)
Fläche280,7 km²

Angriff in Dortmund-Dorstfeld: Anwohner plötzlich mit Messer attackiert

Drei zunächst unbekannte Jugendliche sollen den Angaben der Polizei zufolge am Halloween-Abend auf der Straße „Am Wasserfall“ im westlichen Stadtteil von Dortmund mit Eiern um sich geschmissen haben. Einer der Anwohner, ein 38-jähriger Mann, hatte irgendwann genug und ging gegen 19.50 Uhr runter auf die Straße. Dort habe er die Teenager dazu aufgefordert, keine weiteren Eier mehr zu schmeißen.

Dabei soll der Mann den Jugendlichen hinterhergegangen sein. Plötzlich nahm die Situation offenbar eine unerwartete Wendung. Im Bereich „Beckstedtweg“ soll einer von ihnen auf den 38-Jährigen eingestochen haben. Die Teenager seien daraufhin geflüchtet, wie die Polizei weiter mitteilt (weitere Nachrichten aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

Dortmund: Verletzter Mann muss operiert werden – 14-Jähriger stellt sich der Polizei

Der verletzte Mann rief um Hilfe. Zwei weitere Anwohner, die wegen der Eier-Würfe ebenfalls das Haus verlassen hatten, eilten zu ihm und wählten den Notruf. Ein Notarzt versorgte den 38-Jährigen. Anschließend brachte man ihn in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste.

Noch am Abend stellte sich ein Tatverdächtiger der Polizei. Der 14-jährige Dortmunder gab demnach an, mit einem Messer auf den Mann eingestochen zu haben. Die Polizei stellte das Messer sicher und ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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