Zum Ferienende in NRW

Unfassbare Entdeckungen: Polizeikontrollen auf der A1 zeigen erschreckendes Bild

Die Polizei Dortmund hatte während der Kontrollen auf der A1 alle Hände voll zu tun. 
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Die Polizei Dortmund hatte während der Kontrollen auf der A1 alle Hände voll zu tun. 

Zum Ferienende hat die Polizei NRW Kontrollen auf der A1 durchgeführt. Dabei machten die Beamten unfassbaren Entdeckungen. Ein Fahrer stand unter Drogen.

  • Die Polizei Dortmund hat ihre Bilanz nach den Verkehrskontrollen auf der A1 veröffentlicht.
  • Viele Autofahrer gaben dabei jedoch kein gutes Bild ab.
  • Unter anderem wurde ein Mann unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt.

Dortmund - Zum Ende der Sommerferien in NRW hat die Polizei Dortmund am Montag (10. August) erneut Verkehrskontrollen auf der Autobahn durchgeführt. Nachdem die Beamten bereits am Freitag (7. August) den Verkehr auf der A2 unter die Lupe nahmen und dabei einem Autofahrer binnen kürzester Zeit die 12. Strafanzeige verpassten, war nun die A1 an der Reihe. 

Bei Kontrolle auf der A1: Polizei Dortmund erwischt Mann unter Drogeneinfluss am Steuer

Bei dem Einsatz, der an der Raststätte Lichtendorf Nord stattfand und bis in die Nachmittagsstunden ging, wurden insgesamt 77 Fahrzeuge und 85 Personen überprüft. Die Polizei Dortmund fertigte im Zuge dessen 43 Anzeigen an. Zwei davon wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabenordnung. Außerdem wurden 13 Verwarngelder erhoben. 

Bei der Kontrolle eines 26-jährigen Autofahrers ergab sich noch der Verdacht, dass dieser unter Drogeneinfluss fuhr. Er musste daraufhin eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurden ihm durch die Beamten untersagt. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung erhoben und eine Ordnungswidrigkeitsanzeige angefertigt. Da auch der Beifahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, konnte er das Fahren an diesem Tag nicht übernehmen

Ein 26-Autofahrer wurde wegen des Verdachts auf Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.

Polizei Dortmund registriert allein 234 Geschwindigkeitsverstöße auf der A1

Die weiteren Ordnungswiedrigkeitsanzeigen resultierten insbesondere aus dem Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit (gemessen durch ein ProViDa-Fahrzeug) oder verbotener Handynutzung. Sieben der 13 Verwarngelder ging jeweils ein nicht angelegter Sicherheitsgurt voraus. 

Des Weiteren waren unter anderem die Ladungssicherung oder die Überladung des Autos zu beanstanden. Mittels Radarmessung konnten darüber hinaus 234 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Hinzu kamen 225 Verdachtsfälle wegen zu geringen Abstands und mehrere hundert wegen Fahrens ohne Sicherheitsgurt, Überbreite und Handynutzung.

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