Hunderte Jugendliche

Massen-Event am Phoenix See in Dortmund: Polizei löst illegales Influencer-Treffen auf

Am Phoenix See in Dortmund haben sich am Donnerstag hunderte Personen versammelt. Grund war offenbar ein geplanter Videodreh. Die Polizei war vor Ort.

Dortmund – Bei schönem Wetter tummeln sich am Phoenix See in Dortmund gerne viele Menschen. Da wird auch trotz Corona-Pandemie keine Ausnahme gemacht. Am Donnerstag (12. August) war es an dem beliebten Spot im Stadtteil Hörde aber nicht einfach nur voll. Hunderte Jugendliche sollen sich dort zusammengefunden haben.

Künstlich angelegter SeePhoenix See
OrtDortmund-Hörde
Länge1,23 Kilometer

Polizeieinsatz am Phoenix See in Dortmund: Influencer-Treffen mit 400 Jugendlichen

Wie die Polizei Dortmund mitteilt, waren es in der Spitze offenbar bis zu 400 Teenager, die sich am Phoenix See im Dortmunder Stadtteil Hörde aufgehalten haben sollen. Die jungen Erwachsenen hätten sich demnach an der Promenade „Am Kai“, wo auch einige Cafés und Restaurants angesiedelt sind, versammelt. Das erklärte ein Sprecher der Polizei gegenüber RUHR24.

Der Grund für die Versammlung: Die Jugendlichen seien einem Aufruf von drei Influencern gefolgt. In Hörde sollte nachmittags den Angaben zufolge der Dreh für ein Video stattfinden (weitere News aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

Massenandrang am Phoenix See in Dortmund: Stadt bläst Influencer-Treffen ab

Ob die Influencer mit so einem Massenandrang gerechnet haben, ist nicht geklärt. Jedoch hatten sie ihre Rechnung ohne die Stadt Dortmund gemacht. Die stufte das riesige Treffen am Phoenix See als „nicht genehmigte Veranstaltung“ ein und blies die Sache kurzerhand ab. Die Dortmunder Polizei unterstützte die Maßnahme.

Bei der Auflösung des Influencer-Treffens soll es keine Widerstände gegeben haben. „Die Jugendlichen verhielten sich friedlich und kamen den Anweisungen nach“, so der Sprecher der Polizei auf Nachfrage von RUHR24.

Influencer-Treffen am Phoenix See in Dortmund nicht gestattet – Stadt leitet Verfahren ein

Gegen 17.15 Uhr konnten Polizeibeamte die drei Influencer sogar noch vor ihrem Eintreffen am mutmaßlichen Veranstaltungsort abfangen. Sie wurden kontrolliert und bekamen Platzverweise.

Dem Trio drohen jedoch zusätzliche Konsequenzen. Wie die Polizei weiter mitteilt, leitete die Stadt Dortmund ein Verfahren wegen einer nicht genehmigten Veranstaltung ein.

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