In der Westfalenhalle

Dortmund: Pocher-Ohrfeige hat Konsequenzen – Veranstalter geht drastischen Schritt

Bei einem Boxkampf hat es am Rande des Rings einen Angriff auf Oliver Pocher gegeben. Der Veranstalter zieht nun Konsequenzen für die Westfalenhalle.

Dortmund – Oliver Pocher (44) hat von dem Comedian Omar eine Ohrfeige bekommen. Die Szene hat sich beim Boxkampf von Felix Sturm (43) am Samstag (26. März) in der Dortmunder Westfalenhalle abgespielt. Der Veranstalter Ludger Inholte (67) hat gegenüber Bild mit Entsetzen reagiert und zieht sogar Konsequenzen für künftige Events an dem Veranstaltungsort.

OrtWestfalenhalle
Plätze15.380
EröffnungNovember 19325

Dortmund: Nach Angriff auf Oliver Pocher – Veranstalter geht drastischen Schritt

Neben Oliver Pocher musste auch Felix Sturm einen schweren Schlag hinnehmen – der Boxer hat seinen Kampf verloren. Für viel Aufmerksamkeit sorgte zuvor aber die Ohrfeige gegen den Comedian. Seine Frau Amira Pocher hat sich auch schon zu dem Angriff in Dortmund geäußert.

Nachdem Oliver Pocher in der Westfalenhalle in Dortmund angegriffen wurde, zieht der Veranstalter jetzt Konsequenzen.

Der Veranstalter Ludger Inholte, der für rund 4.000 Gäste bei dem Box-Event in der Westfalenhalle sorgte, ist sehr unzufrieden mit dem Vorfall. „Ich bin zutiefst erschüttert und werde nie wieder einen Kampf in der Dortmunder Westfalenhalle veranstalten“, gab der 67-Jährige inzwischen bekannt.

Dortmund: Ohrfeige gegen Oliver Pocher hat Konsequenzen – kein Boxen mehr in der Westfalenhalle?

Eigentlich sollte das Sport-Event mit einem beeindruckenden Kampf, musikalischen Gästen und auch einer spektakulären Lichtshow in Erinnerung bleiben. Nun werden sich viele, vor allen Dingen prominente Gäste wie Oliver Pocher selbst oder auch sein Sitznachbar, der ehemalige Fußball-Trainer Christoph Daum (68), eher an das negative Vorkommnis erinnern (mehr News aus Dortmund auf RUHR24).

Ludger Inholte zeigte sich aus diesem Grund unzufrieden mit dem Sicherheitskonzept und erklärte: „Ich wollte mein eigenes Sicherheitsunternehmen einsetzen. Damit wäre es zu so einer Situation nicht gekommen. Vonseiten der Westfalenhalle wurde aber ein eigener Dienst für die Show engagiert. Ich bedauere diesen Vorfall.“ Box-Kämpfe in Dortmund dürfen nun also seltener werden.

Rubriklistenbild: © Florian Forth/RUHR24, Michael Titgemeyer/Imago; Collage: RUHR24

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