Horror-Tat im März

Dortmund: Mann verrät irre Details vor Gericht über weitere Mordpläne

Landgericht Dortmund
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„Wollte Serienmörder werden! - Mann muss sich wegen irrer Tat vor Gericht in Dortmund verantworten.

Im März 2021 ereignete sich ein schlimmes Verbrechen in einem Dortmunder Wald. Vor Gericht kamen jetzt heftige Details ans Licht.

Dortmund – Alleine die Meldung der Polizei Dortmund aus dem März 2021 ließ das Blut in den Adern gefrieren. Mitten im Wald ist im Frühling ein Radfahrer von einem Mann mit einem Messer angegriffen worden.

Und das anscheinend aus reiner Mordlust und einem irren Vorhaben, als Serienmörder zu gelten, wie am vergangenen Donnerstag (30. September) vor Gericht herauskam.

Dortmund: Mann wollte Serienmörder werden – 23-jähriger Radfahrer war Zufallsopfer

Was war passiert? Am 23. März 2021 ist ein 23-jähriger Radfahrer im Rahmer Wald in Dortmund von einem unbekannten Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Er habe bei der Tat schwere Verletzungen davon getragen.

Der Angreifer sei geflüchtet. Der Radfahrer habe sich noch bis zu einer Straße schleppen können, wo Zeugen erste Hilfe geleistet haben. Wie unter anderem auch RUHR24 berichtete, konnte die Polizei den 18-jährigen Täter im April 2021 festnehmen.

Vor Gericht kamen jetzt heftige Details ans Licht. Laut Staatsanwaltschaft sei das Motiv reine Mordlust. Carsten Domberg, Oberstaatsanwalt, erkläre laut Bild, dass der Angeklagte geplant habe, Serienmörder zu werden (mehr News zur Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Dortmund: 18-jähriger Mann griff Radfahrer in einem Wald auf dem Stadtgebiet an

Der 23-jährige Radfahrer habe in einem Wald angehalten und kurz vor der Tat auf sein Handy geschaut. Der 18-Jährige habe ihn an der Schulter gepackt und daraufhin das Messer in den Brustkorb gestoßen. Ein zweiter Stich habe aufgrund der Abwehrhaltung den Arm des Opfers verletzt.

Das 23-jährige Opfer habe dank einer Not-Operation überlebt. Noch heute leide er unter Atemproblemen. Ein Psychiater soll den 18-jährigen Angreifer jetzt untersuchen. Insgesamt werden elf weitere Verhandlungstage geplant.

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