Polizeieinsatz

Mann hantiert mit Messern in Dortmund – Polizei muss zur Waffe greifen

Blaulicht
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Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle.

Ein Mann hat auf einem Balkon in Dortmund mit Messern und einem Hammer hantiert. Die Polizei nahm ihn daraufhin in Gewahrsam.

Dortmund – Wie die Polizei berichtet, ist es am Montag (8. August) zu einem Polizeieinsatz in Dortmund-Benninghofen gekommen. Ein Mann habe mit Messern in der Hand und einem Hammer auf einem Balkon hantiert. Die Polizei musste zur Waffe und Taser greifen, um den aggressiven Mann zu beruhigen.

Mann hantiert auf Balkon mit Messern und Hammer in Dortmund – Polizei greift zur Waffe

Gegen 21 Uhr meldeten Zeugen am Montag einen verdächtigen Mann auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses. Er soll laut Polizei zwei Messer in den Händen gehalten haben und mit einem Hammer auf das Balkongeländer geschlagen haben. Zudem sei er immer wieder hektisch hin und her gelaufen.

Nachdem die Polizei alarmiert wurde, nahm sie Kontakt mit dem Inhaber der Wohnung im Stadtteil Benninghofen auf. Als die Beamten die Wohnungstür öffneten, habe der 36-jährige Mann aggressiv reagiert. Die Einsatzkräfte konnten zu diesem Zeitpunkt nicht einsehen, ob der Dortmunder gefährliche Gegenstände hinter seinem Rücken versteckte. Aus diesem Grund haben sie ihn unter Vorhalt einer Waffe und eines Tasers aus seiner Wohnung geholt.

Aggressiver Mann in Dortmund leistet erheblichen Widerstand gegen die Polizei

Den Aufforderungen der Beamten kam der Mann zunächst nur zögerlich nach. Die Polizei habe ihm den Ernst der Lage in einem Gespräch deutlich gemacht, sodass er sich schließlich auf den Boden legte und sich festnehmen ließ. Nach Angaben der Polizei habe er daraufhin heftigen Widerstand gezeigt. Er sei zudem stark betrunken gewesen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Der 36-jährige Dortmunder soll die Beamten beleidigt und nach ihnen getreten haben. Daraufhin nahm die Polizei ihn mit auf die Wache, um weitere Straftaten zu verhindern. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Dem Mann droht jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

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