Ermittlungen in der Nordstadt

Dortmund: Polizei gelingt nach fast zwei Jahren großer Coup – Beamte stoßen auf kurioses Geschäftsmodell

Der Polizei Dortmund ist bei Durchsuchungen in der Nordstadt ein Erfolg gelungen.
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Der Polizei Dortmund ist bei Durchsuchungen in der Nordstadt ein Erfolg gelungen.

Nach fast zwei Jahren ist der Polizei Dortmund bei einer Razzia in der Nordstadt ein Erfolg gelungen. Die Ermittler deckten ein irres Geschäftsmodell auf.

  • Der Polizei Dortmund ist am Mittwochmorgen in der Nordstadt ein Coup gelungen.
  • Bei Untersuchungen nahmen die Beamten vier Beschuldigte in Gewahrsam und sicherten umfangreiches Beweismaterial.
  • Ihnen wird vorgeworfen, mit einer kriminellen Masche Geld gemacht zu haben.

Dortmund – In einem Großverfahren wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs, das Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund bereits seit rund eineinhalb Jahren auf Trab hält, ist den Beamten ein erster größerer Erfolg gelungen. Bei Untersuchungen am Mittwochmorgen (22. Juli) wurden zahlreiche Beweise sichergestellt, die auf ein irres Geschäftsmodell mit illegal zugelassenen Fahrzeugen hindeuten.

Dortmund: Polizei geht illegalem Geschäftsmodell nach – umfangreiches Beweismaterial sichergestellt

Vier Wohnungen und zwei Firmen haben die Polizisten in den Morgenstunden in der Dortmunder Nordstadt untersucht. Vier Beschuldigte aus Dortmund im Alter von 21, 40, 56 und 57 Jahren trafen die Einsatzkräfte dabei an. Sie alle seien, so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Mitteilung, für weitere Maßnahmen festgenommen worden.

Außerdem habe man umfangreiches Beweismaterial sicherstellen können. Neben diversen Datenträgern und Fahrzeugdokumenten sicherten die Beamten auch Kennzeichen und Ausweisdokumente.

Die beschuldigte Bande aus Dortmund fälschte nicht nur die Kennzeichen der Autos.

Dortmund: Fahrzeuge in großem Stil illegal in Betrieb genommen – Ermittlungen dauern an

Die brauchten die Männer, um gemeinsam mit einem weiteren 48-jährigen Dortmunder ein perfides Geschäftsmodell im größeren Stil voranzutreiben. Ihnen wird vorgeworfen, zahlreiche Fahrzeuge illegal in Betrieb genommen zu haben (alle Dortmund-Artikel auf RUHR24).

In diesem Zuge hätten sie nicht nur etliche Kennzeichen, sondern auch TÜV-Bescheinigungen sowie andere für die Zulassung notwendige Dokumente gefälscht. Der Fall wird Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund in jedem Fall erst einmal noch weiter beschäftigen.

Zunächst werden nun die in der Dortmunder Nordstadt sichergestellten Beweismittel ausgewertet. Die Ermittlungen zu den Taten dauern an. Die Polizei hat in Dortmund auch regelmäßig mit illegalen Rennen zu tun. Im vergangenen Jahr wurden bei einem solchen auf dem Wall vier Autos einkassiert.

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