Fall vor Gericht

Dortmunder soll Mädchen (10) 180 Mal in drei Jahren sexuell missbraucht haben

Verdacht auf Kindesmissbrauch: Tipps für Eltern
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Ein Mann aus Dortmund soll ein Kind missbraucht haben. (Symbolfoto)

Mindestens einmal pro Woche soll sich der Angeklagte an dem Mädchen vergangen haben. Und das drei Jahre lang. Seiner Erinnerung nach, sei das übertrieben.

Dortmund – In Dortmund steht ein Mann vor Gericht, der sich an der Tochter seiner Ex-Freundin vergangen haben soll. Der Vorwurf: Kindesmissbrauch – in mindestens 180 Fällen, so die Anklage, soll er übergriffig geworden sein. Das Mädchen soll zum Zeitpunkt der Taten 10 bis 13 Jahre alt gewesen sein.

Der mutmaßliche Täter stammt aus der östlichen Innenstadt von Dortmund. Drei Jahre lang soll er sich an dem Mädchen vergangen haben. Möglich war das, weil der Dortmunder gemeinsam mit dem Mädchen, der Tochter seiner damaligen Freundin, in einem Haushalt lebte.

Sexueller Kindesmissbrauch in Dortmund: Mutmaßlicher Täter drohte Mädchen Bestrafungen an

Laut Anklage soll der Mann das Mädchen durch die Androhung von Bestrafungen oder durch das Versprechen von Vergünstigungen dazu gebracht haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Und das sehr regelmäßig. Offenbar mindestens einmal in der Woche soll der Angeklagte das Kind sexuell missbraucht haben.

Laut Radio 91.2 soll er sich dabei fast nackt auf die Couch gesetzt und Pornofilme geguckt haben. Das Mädchen soll er dann dazu gedrängt haben, sich zu ihm zu setzen. Anschließend soll es zu den unzähligen Übergriffen gekommen sein.

In der Anklageschrift wird dem Mann nun vorgeworfen, sich mindestens 180 Mal an dem jungen Mädchen vergangen zu haben. In der Erinnerung des 43-Jährigen sieht das allerdings ganz anders aus. Zwar habe er sexuellen Kontakt zu dem Kind gehabt, aber nicht so oft. Seinen Angaben nach sollen es nicht einmal fünf Fälle gewesen sein, berichtet der Radiosender.

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