Erste Pressekonferenz

Dortmund: Warum Neu-OB Westphal jahrelang nicht im Rathaus sitzt ‒ und diesen Glücksbringer hat

Rathaus Dortmund Thomas Westphal Bürgermeister
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Dortmunds neuer OB Thomas Westphal ist nun im Amt.

Dortmund hat seit dem 1. November einen neuen Oberbürgermeister. So sieht das neue Arbeitsleben von Thomas Westphal aus.

Dortmund – Beim Wahlkampf hat man viel von ihm gehört und seit dem Wahlergebnis ist es still geworden: der neue Oberbürgermeister von Dortmund, Thomas Westphal. Nun hat er sein Amt samt seinem Glücksbringer angetreten.

BürgermeisterThomas Westphal
Geboren22. Februar 1967 (Alter 53 Jahre), Lübeck
ParteiSozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Im Amt seit1. November 2020

Umzug für neuen OB aus Dortmund: Thomas Westphal nicht im Rathaus

Am vergangenen Montag (2. November) war der erste Arbeitstag als neuer Oberbürgermeister von Dortmund. Diesen verbrachte Thomas Westphal nicht, wie gedacht, in seinem Büro im Rathaus, so wie es sich für den Bürgermeister gehört. Sondern im ehemaligen Volkswohlbund-Gebäude.

Das Gebäude am Südwall ist das Ausweichquartier für alle, die normalerweise im Rathaus arbeiten. Denn das Rathaus am Friedensplatz in Dortmund wird aktuell renoviert und ist deshalb geschlossen.

Das Dortmunder Rathaus wird renoviert.

Thomas Westphal: Neuer OB von Dortmund mit erster Pressekonferenz

Seinen ersten Arbeitstag startete Westphal am Montag um 8 Uhr mit einer ersten Dienstbesprechung mit seinem Stab an Mitarbeitern. Logischerweise war dort auch die aktuelle Coronavirus-Lage in Dortmund ein Thema (alle Informationen zum Coronavirus in NRW im Ticker auf RUHR24.de).

Weiter gings am Mittag mit seiner ersten Pressekonferenz im Amt, wo er feststellte: „Neues Gebäude, neuer Raum, neuer Oberbürgermeister. Alles an einem Tag, das macht es auch nicht unbedingt leichter, da wir hier gerade einziehen. Aber mein vorübergehendes Arbeits- und Dienstzimmer ist schon hergerichtet.“

Ein Stehaufmännchen für Dortmund: Westphal bringt Glücksbringer mit

Normalerweise verkünden Politiker, die neu im Amt sind, zügig ihre Planung für die ersten 100 Tage. Doch diesen Punkt ließ Thomas Westphal bei der Pressekonferenz aus. Dafür stellte er der Presse drei Dinge vor, die er während seines Wahlkampfes geschenkt bekommen oder gesammelt hat: Ein japanischer „Daruma“ (Glücksbringer), ein Wimpel des VfL Kemminghausen und einen Schwamm von der EDG und dem BVB mit der Aufschrift „Glanzleistung“.

Der “Daruma“ wird nun auf dem Schreibtisch von Westphal stehen und ist laut Sage ein Stehaufmännchen: „Zu Dortmund passt ein japanisches Stehaufmännchen, das zeigt: man bleibt einfach nicht liegen, wenn einem etwas widerfährt, sondern man steht wieder auf und das Leben geht weiter. [...] Das wird prägend sein für das, was wir zu tun haben.“ Genauso wird auch der Wimpel des VfL Kemminghausen einen Platz in seinem Büro bekommen.