Neonazis starten am Montagabend erste von 13 Demos durch Dortmund

Neonazi-Demo in Dortmund. Foto: Bianca Hoffmann/Dortmund24
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Neonazi-Demo in Dortmund. Foto: Bianca Hoffmann/Dortmund24

Dortmund/NRW - Der Demo-Marathon der Neonazis in Dortmund startet am Montag (30. September). Die Rechtsextremen wollen bis Weihnachten jeden Montag auf die Straße.

Der Demo-Marathon der Neonazis in Dortmund ist am heutigen Montag (30. September) gestartet. Die Rechtsextremen wollen bis Weihnachten jeden Montag auf die Straße gehen.

  • Rechtsextreme ziehen mit Demo durch die Nordstadt.
  • Polizei Dortmund erteilt Verbote für gewisse Parolen.
  • Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht entscheidet zugunsten der Polizei Dortmund.

Neonazi-Demo in Dortmund jeden Montag bis Weihnachten

Update, Samstag (12. Oktober), 15.40 Uhr: Mittlerweile gibt es immer mehr Protest gegen die Demonstrationen der Nazis. Alles dazu lest ihr hier.

Update, Montag (30. September),21.40 Uhr: Die Demo wurde laut Polizei Dortmund gegen 20.50 Uhr an der Ecke Münsterstraße / Ecke Eberstraße regulär beendet.

Erstmeldung, Montag (30. September) 19.30 Uhr: Startpunkt für die Demo durch die Dortmunder Nordstadt ist die Agentur für Arbeit an der Steinstraße in der Nähe des Nordausgangs des Dortmunder Hauptbahnhofs. 60 bis 80 Mann wollen ihren Marsch um 19.30 Uhr starten.

Jüngst hatten die Rechtsextremen angekündigt, jeden Montag bis Weihnachten in der Nordstadt demonstrieren zu wollen. Unter anderem geht es den Rechtsextremen um die Übermalung einer Wand in Dorstfeld sowie Kriminalität in der Nordstadt.

Der Demonstrationszug soll laut Polizei unter anderem über die Münsterstraße bis zur Immermannstraße ziehen. Das wiederum kann zu Beeinträchtigungen im Verkehr führen. Straßen sollen aber flexibel gesperrt werden, heißt es von der Polizei.

Dortmunder Neonazis dürfen gewisse Parolen nicht rufen

Bei der Demo der Rechtstextremen wird es Verbote für diverse rechte Parolen geben. Unter anderem dürfen die Demonstranten Dortmund-Dorstfeld nicht als "Nazi-Kiez" bezeichnen.

Auch der Spruch "Hier marschiert der Nationale Widerstand" ist am Montag verboten. Die Polizei bekam in einem Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster Recht, nachdem die Rechtsextremen gegen das Verbot geklagt hatten.

(Update: Die Neonazis haben ihre Demo-Aktivitäten vorzeitig bereits Ende Oktober beendet)