Staatsanwaltschaft nennt Details

Dortmunder Polizei: Einsatz bei Neonazis – zwei Männer (27, 29) unter Verdacht

Das fertige Graffiti in der Emscherstraße in Dortmund-Dorstfeld. Foto: RUHR24
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Die Polizei Dortmund ist einen Einsatz in der Emscherstraße in Dortmund gefahren und hat Wohnungen zweier Neonazis durchsucht. (Symbolfoto)

Polizei-Einsatz in einem von Neonazis bewohnten Haus in Dortmund! Die Staatsanwaltschaft hat sich nun zu den Durchsuchungen von Freitag geäußert.

Dortmund – Die Dortmunder Polizei hat am Freitag (10. Juni) zwei Wohnungen von mutmaßlichen Mitgliedern der rechten Szene durchsucht. Laut Informationen von RUHR24 soll es sich um ein Haus in der Emscherstraße in Dortmund-Dorstfeld handeln, in dem mehrere Neonazis wohnen sollen.

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Die Aktion stehe im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren von Polizei und Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Beide Personen stünden laut einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund im Verdacht, am Dienstagabend (7. Juni) drei am Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld aufgehängte sogenannte „Regenbogen-Fahnen“ abgerissen und entwendet zu haben.

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Zeugen hätten die Tat beobachtet und die Polizei alarmiert. Ermittlungen der Soko Rechts führten zu den Dortmundern (27 und 29).

Die Durchsuchungen seien friedlich verlaufen, es habe keine Festnahmen gegeben, sagte die Sprecherin der DPA. In Dortmund existiert seit Jahren eine starke Rechtsextremisten-Szene vor allem im Stadtteil Dorstfeld. Mit DPA-Material

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