Grausames Verbrechen

Massive Schläge gegen den Kopf: Mann aus Dortmund soll Ehefrau brutal getötet haben

In Dortmund steht ein Mann wegen des Verdachts auf Totschlag vor Gericht.
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In Dortmund steht ein Mann wegen des Verdachts auf Totschlag vor Gericht.

Die Polizei Dortmund hat im September vergangenen Jahres in einer Wohnung die Leiche einer Frau gefunden. Dem Ehemann wird nun Totschlag vorgeworfen.

  • Nach dem Leichenfund im September 2019 ging die Polizei Dortmund schnell von einem Verbrechen aus.
  • Die Obduktion ergab, dass die 35-Jährige gewaltsam getötet wurde.
  • Schnell geriet der Ehemann der Verstorbenen in den Fokus der polizeilichen Ermittlungen

Dortmund - Am Morgen des 20. September 2019 machte die Polizei Dortmund einen schrecklichen Fund in einer Wohnung: Die Polizisten entdeckten die Leiche einer 35-jährigen Frau. Schon nach den ersten Ermittlungen gingen die Beamten von einem Gewaltverbrechen aus, wie RUHR24.de* berichtet. Fast ein halbes Jahr später gibt es neue Erkenntnisse zu dem Fall.

Frauenleiche in Dortmund: Anklage wegen Totschlags gegen 59-jährigen Ehemann

Die Obduktion der Leiche sorgte bereits im September vergangenen Jahres für Gewissheit. "Die Geschädigte wurde gewaltsam zu Tode gebracht", hieß es damals in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Dortmunder Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 59-jährige Ehemann der Verstorbenen geriet schnell in Verdacht, etwas mit dem Tod seiner Ehefrau zu tun zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund beantragte deshalb einen Haftbefehl gegen den Mann.* Die anschließenden Ermittlungen haben nun dazu geführt, dass der 59-Jährige wegen Totschlags angeklagt wurde. Konkret wird ihm vorgeworfen, mit Faustschlägen sowie mit einem Gürtel und möglicherweise auch Tritten, insbesondere gegen den Kopf des Opfers, massive Gewalt ausgeübt zu haben.

Mann aus Dortmund angeklagt: 59-Jähriger soll Ehefrau gewürgt haben

In der Anklageschrift heißt es außerdem, dass der Tatverdächtige seine Ehefrau mit einem unbekannten Gegenstand am Hals gewürgt haben soll. Vor der grausamen Tat soll sich das Ehepaar noch gemeinsam in einer Gaststätte aufgehalten haben.

Um kurz nach Mitternacht seien sie dann zusammen in die gemeinsame Wohnung gegangen, wo auch der brutale Angriff auf die 35-Jährige stattgefunden haben soll.

Video: Schockierende Zahl: Häufiger als jeden dritten Tag Mord in der Ehe

Vonseiten der Staatsanwaltschaft heißt es weiter, der Angeklagte habe den Tod seiner Ehefrau "zumindest billigend in Kauf genommen." Die Geschädigte verstarb schließlich aufgrund der massiven Gewalteinwirkungen gegen ihren Kopf "an einem ausgeprägten Schädel-Hirn-Trauma sowie weiteren Verletzungen".

Der 59-jährige Mann wird sich ab dem 19. März (Donnerstag) vor dem Dortmunder Landgericht wegen des Verdachts auf Totschlag verantworten müssen. likri

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