Erfolg der Mordkommission

Dortmund: Festnahme nach lebensgefährlicher Attacke auf 19-Jährigen in der Nordstadt

Dortmund Polizei Präsidium
+
Die Polizei Dortmund sucht nach einem Messerangriff nahe der Innenstadt Zeugen.

In der Nacht zum 24. Januar 2021 attackierte eine Gruppe Männer einen 19-Jährigen in Dortmund mit Messern. Das Opfer schwebte in Lebensgefahr. Jetzt gab es eine Festnahme.

Update, Freitag (9. April), 9.20 Uhr: Nach dem versuchten Tötungsdelikt vom Januar 2021 in der Dortmunder Nordstadt – ein 19-Jähriger war dort auf der „Heroldwiese“ von mehreren Männern angegriffen und durch Messerstiche schwer verletzt worden – gibt es nun offenbar einen Ermittlungserfolg.

Wie die Polizei Dortmund am Freitag mitteilt, hätten „umfangreiche Ermittlungen“ zu einem 19-jährigen Dortmunder geführt. Das Amtsgericht Dortmund erließ Untersuchungshaftbefehl. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen am Donnerstag (8. April) fest, heißt es in einer Mitteilung.

Dortmund: Attacke in der Nordstadt – 19-Jähriger musste Tod fürchten

Update, Mittwoch (27. Januar), 11.30 Uhr: Dortmund – Nach der brutalen Messerstecherei in einem Park in Dortmund ist ein 19-Jähriger mittlerweile außer Lebensgefahr. Das berichten die Ruhr Nachrichten. Das Opfer musste nach der Attacke in der Nordstadt zweimal operiert werden, konnte mittlerweile aber von der Polizei vernommen werden.

Dortmund: Brutale Messerattacke in Park in der Nordstadt - Opfer außer Lebensgefahr

Die Ermittlungen gestalten sich laut dem Bericht jedoch nicht gerade einfach. Einige Aussagen würden sich widersprechen, meist seien die Beteiligten in solchen Fällen nicht besonders auskunftsfreudig. Denn die Heroldswiese, wo die Tat passierte, gilt als Umschlagplatz für Drogen. Bereits zuvor gab es am angrenzenden Oestermärsch in der Nordstadt brutale Attacken sowie Überfälle auf Spielhallen.

Ob es sich auch in diesem Fall um Streitereien im Drogen-Milieu handelte, ist aber noch unklar. Die geflüchteten Täter seien laut dem Bericht jedoch „teilweise identifiziert“, sagte Staatsanwalt Carsten Dombert. Jetzt komme es auf ihre Aussagen an. Ermittelt wird weiter wegen versuchter Tötung.

Dortmund: Messerangriff nahe der Innenstadt – Opfer schwebt in Lebensgefahr

Erstmeldung, Sonntag (24. Januar), 13 Uhr: Nach einem brutalen Angriff auf einen 19-jährigen Algerier sucht eine eigens eingerichtete Mordkommission der Polizei Dortmund nach Zeugen. In der Nacht zu Sonntag haben vier Männer das Opfer in der Parkanlage Heroldwiese gegen 1.10 Uhr angegriffen und durch Messerstiche schwer verletzt.

Der 19-Jährige musste im Krankenhaus notoperiert werden. Laut Polizei Dortmund besteht noch immer akute Lebensgefahr. Die Tätergruppe sei vom Tatort über die Straße Oestermärsch Richtung Innenstadt geflohen. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • Bartträger
  • kurze schwarze Haare
  • 175 bis 180 cm groß
  • 25-35 Jahre alt

Einer der Tatverdächtigen habe eine schwarze Weste, ein weißes Kapuzenshirt, eine dunkle Mütze und eine Jogginghose getragen. Die Person soll eine Machete mitgeführt haben. Ein weiterer habe eine dunkle Windjacke und eine blaue Jeanshose getragen. Diese Person soll ein Messer mit einer Klingenlänge von etwa 30 cm dabeigehabt haben, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund.

Die Täter sollen zudem libanesisches Arabisch gesprochen haben. Zeugen, die Hinweise zu dem brutalen Messerangriff in Dortmund geben können, werden gebeten sich unter 0231-132-7441 bei der Kriminalwache Dortmund zu melden.

Mehr zum Thema