Massive Einschränkungen

Dortmund: Welche Busse und Bahnen während der Bomben-Sprengung noch fahren

Wegen der Mega-Evakuierung am 15. August in der Dortmunder Innenstadt werden die Bahnen und Busse nicht wie gewohnt fahren. Hier die Übersicht.

Dortmund - Am Ende rückt der Tag der Evakuierung immer näher und bereits am Sonntag (15. August) ist es so weit: Dann wird ein Teil des Schwanenwalls aufgrund eines dort vermuteten Blindgängers evakuiert. Tausende Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. Der Bahnverkehr wird zum Teil eingestellt.

EreignisEvakuierung und mögliche Entschärfung
OrtDortmund, Schwanenwall
DatumSonntag, 15. August

Evakuierung in Dortmund: Fahrplan von Bussen und Bahnen ändert sich am 15. August

Wer am Sonntag mit dem Bus oder der Bahn durch Dortmund fahren möchte, muss sich aufgrund der Mega-Evakuierung am Schwanenwall auf Ausfälle und Umleitungen einstellen. Um 8 Uhr werden die Stadtbahnlinien zunächst ihren normalen Betrieb aufnehmen. Im Falle einer Bombenentschärfung (die jetzt noch nicht sicher ist) rund um den Platz Novi Sad wird der Nahverkehr aber nicht mehr seine üblichen Routen durch Dortmund drehen.

Doch die Stadt hat bereits einen Notfall-Fahrplan für den 15. August veröffentlicht. Auf diesen Stadtbahn-Linien kommt es bei einer möglichen Entschärfung zu Einschränkungen:

  • Die Stadtbahn-Linie U42 fährt nur noch zwischen der Endstelle in Hombruch und der Haltestelle „Stadtgarten“ sowie zwischen der Endstelle in Grevel und der Haltestelle „Brunnenstraße“.
  • Die U43 fährt nur noch zwischen der Endstelle Wickede und der Haltestelle „Am Zehnthof“.
  • Die U44 fährt weiterhin nur zwischen der Endstelle in Marten und „Kampstraße“.
  • Die U46 fährt lediglich zwischen »Stadtgarten» und „Westfalenhallen“.

Die Stadtbahnlinien U41, U45, U47 und U49 fahren regulär.

Ersatzbusse sollen im Falle einer Entschärfung die Stadtbahnen ersetzen

Um die unterbrochenen Stadtbahnlinien miteinander zu verbinden, richtet die DSW21 mit Beginn einer möglichen Entschärfung einen Schienenersatzverkehr mit Bussen im Acht-Minuten-Takt ein. Dieser umfährt den Evakuierungsbereich vom Hauptbahnhof über die nördliche und östliche Innenstadt bis zur U43-Haltestelle „Am Zehnthof“ und fährt auf gleicher Strecke wieder zurück. Konkret sollen damit folgende Ersatz-/Nacht-Haltestellen angefahren werden:

  • DO-Hauptbahnhof (Nordausgang/Cinestar)
  • Brunnenstraße
  • Borsigplatz
  • Funkenburg
  • Von-der-Tann-Straße
  • Berliner Straße
  • Am Zehnthof
Wegen der geplanten Mega-Evakuierung in Dortmund werden die Busse und Bahnen nur eingeschränkt fahren.

Immerhin: Busse sollen trotz Evakuierung und Bombenentschärfung fast komplett fahren

Bei den Bussen kommt es im Gegensatz zu den Stadtbahnlinien nicht zu größeren Ausfällen. Betroffen sind die Linie 452 sowie die aus Unna kommende S30, die nicht wie regulär am Hauptbahnhof, sondern bereits an der Haltestelle „Schulte-Rödding“ endet. Beide Einschränkungen gelten bereits ab Betriebsbeginn.

Die 452 muss den Evakuierungsbereich in Dortmund weiträumig umfahren, daher entfallen die Haltestellen „Bismarckstraße“, „Moltkestraße“, „Heiliger Weg“ und „Olgastaße“. Einschränkungen bei den Nachtexpress-Linien wird es voraussichtlich nicht geben.

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