Blindgänger erfolgreich entschärft

Mega-Evakuierung in Dortmund - der Ticker zum Nachlesen

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Das sind die entschärften Blindgänger aus Dortmund.

Die Mega-Evakuierung in Dortmund ist überstanden, zwei Bomben wurden entschärft. Alle Infos über den Ausnahmetag im RUHR24-Ticker zum Nachlesen.

  • Heute (Sonntag, 12. Januar) hatte Dortmund mit einer Mega-Evakuierung zu kämpfen.
  • In der Stadt wurden zwei Bomben entdeckt.
  • Beide konnten entschärft werden.

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Abschlussmeldung, Sonntag (12. Januar), 21.54 Uhr: An diesem Sonntagabend können alle Beteiligten der Blindgängerentschärfung zufrieden ins Bett gehen. Und auch die Anwohner in Dortmund können erleichtert sein, dass alles so reibungslos abgelaufen ist. RUHR24 beendet an dieser Stelle den Live-Ticker und wünscht allen eine erholsame Nacht.

Auch ins Fernsehen hat es die Evakuierung geschafft. In der RTL-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" kam Dortmund jedoch nicht gut weg, stattdessen zogen die Dschungelcamp-Moderatoren zogen über die Stadt her.

Update, Sonntag (12. Januar), 20.38 Uhr: Um kurz nach halb vier war heute der erste Blindgänger in Dortmund entschärft. Der zweite folgte um kurz nach 17 Uhr - es ging dann doch alles schneller, als zuvor vermutet. Mittlerweile wurden die Bomben von dem Kampfmittelräumdienst sicher aus des Klinikviertel abtransportiert.

Der Kampfmittelräumdienst hat die beiden entschärften Blindgänger abtransportiert.

Update, Sonntag (12. Januar), 19.33 Uhr: Ganz langsam kehrt wieder Normalität in Dortmund ein. An den Anzeigetafeln der Stadtbahnhaltestellen infortmiert die DSW21 die Fahrgäste darüber, dass die Bombenentschärfung abgeschlossen ist und der normale Bahnbetrieb nun wieder aufgenommen werden kann.

Update, Sonntag (12. Januar), 18.30 Uhr: Wichtige Info für die Anwohner im direkten Umfeld des Klinikviertels in Dortmund. Wie die Stadt mitteilt, müssen die Durchfahrts- und Halteverbote noch bis morgen bestehen bleiben. Diese Maßnahme sei notwendig für den Rücktransport der Patienten sowie den Abbau der Container.

Update, Sonntag (12. Januar), 17.55 Uhr: Gute Nachrichten, für alle, die heute noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen müssen: Der Hauptbahnhof in Dortmund ist wieder frei. Die Feuerwehr kümmert sich derweil darum, die Containerwände, die als Dämmungsmaßnahmen installiert wurden, wieder aus den Sperrgebieten zu entfernen.

Die Feuerwehr Dortmund baut die Containerwände jetzt wieder ab.

Update, Sonntag (12. Januar), 17.45 Uhr: Jetzt steht endlich fest, wann die Anwohner und Patienten wieder zurück können. OB Sierau dazu: "Da die Bomben so schnell entschärft werden konnten, können auch die Anwohner schon heute Abend wieder zurück in ihre Wohnungen. Auch die Rücktransporte der Patienten werden heute noch anlaufen."

Update, Sonntag (12. Januar), 17.37 Uhr: Mittlerweile liegen mehr Informationen zu den gefundenen Blindgängern vor. Der Kampfmittelräumdienst teilt am Abend mit, dass die Bombe auf der Luisenstraße in 2,5 Metern Tiefe lag und die Bombe auf der Beurhausstraße in vier Metern. Das sei aber nicht das Schwierigste an der Entschärfung gewesen. "Es war das Timing", sagt Karl-Friedrich Schröder vom Kampfmittelräumdienst.

Auch OB Sierau meldete sich nach der geglückten Entschärfung zu Wort: ""Ich bin sehr froh, dass das heute wieder alles glatt gegangen ist. Es ist in Dortmund noch nie etwas bei einer Entschärfung passiert, weil alle so gut zusammengearbeitet haben."

Update, Sonntag (12. Januar), 17.04 Uhr: Auch die zweite Bombe in Dortmund ist entschärft! Damit hat die Stadt den schlimmsten Teil der Evakuierung hinter sich. Das Evakuierungsgebiet ist damit wieder freigegeben. Die Durchfahrtssperren direkt an den Kliniken bleiben für den Rücktransport und den Abbau der Container aber bestehen.

Update, Sonntag (12. Januar), 16.15 Uhr: Die zweite Entschärfung an der Beurhausstraße in Dortmund beginnt!

Wände aus Containern stehen in Dortmund an den Fundorten der Bomben.

Update, Sonntag (12. Januar), 15.46 Uhr: Der Zünder der ersten Bombe konnte laut Stadt Dortmund gesprengt werden.

Update, Sonntag (12. Januar), 15.37 Uhr: Wie die Stadt Dortmund via Twitter mitteilt, befand sich der erste Blindgänger - eine 250 Kilogramm schwere Bombe - an der Luisenstraße. Der Zünder wurde entfernt, er wird jetzt vernichtet.

Dortmund: Erste Bombe entschärft

Update, Sonntag (12. Januar), 15.33 Uhr: Die erste Bombe in Dortmund wurde erfolgreich entschärft. Nun macht sich der Kampfmittelräumdienst am zweiten Blindgänger an die Arbeit.

Update, Sonntag (12. Januar), 15.18  Uhr: Sollte es zur Katastrophe kommen und eine der beiden Bomben explodieren, ist schnelles Eingreifen gefragt. Die Feuerwehr Dortmund ist deshalb einsatzbereit. Unter anderem auf dem Friedensplatz stehen zahlreiche Fahrzeuge. Und auch aus Unna könnte im Notfall schnell Hilfe kommen. 

Blindgänger in Dortmund: Eine Bombe soll in der Beurhausstraße liegen

Update, Sonntag (12. Januar), 15.05  Uhr: Eine der beiden Bomben, die nun entschärft werden, soll im Hof des DRK an der Beurhausstraße in Dortmund liegen. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

Update, Sonntag (12. Januar), 14.56 Uhr: Die beiden Bomben werden nacheinander entschärft. Dabei kann es mehrmals laut knallen. Das ist aber völlig harmlos. Das Verfahren wird laut einem Sprecher der Stadt Dortmund häufig angewandt. An welchen der Verdachtsstellen die Bomben liegen ist nach wie vor nicht bekannt.

Die Entschärfung der Bomben in Dortmund beginnt

Update, Sonntag (12. Januar), 14.46 Uhr: Die Evakuierung ist laut Stadt Dortmund abgeschlossen. Die erste Entschärfung beginnt jetzt.

Update, Sonntag (12. Januar), 14.38 Uhr: Über dem Evakuierungsbereich in Dortmund kreist nun ein Hubschrauber. Mit ihm kontrolliert die Polizei, ob der Bereich wirklich komplett geräumt ist. Wenn das der Fall ist, können die Bomben freigelegt und entschärft werden.

Update, Sonntag (12. Januar), 14.17 Uhr: Rund um die Bomben hat die Stadt Dortmund bereits in den letzten Tagen Container aufbauen lassen. Diese sollen im unwahrscheinlichen Fall einer Explosion die Wucht der Detonation eindemmen.

Update, Sonntag (12. Januar), 14.01 Uhr: Mittlerweile gibt es die offizielle Bestätigung: In Dortmund müssen heute zwei Bomben entschärft werden. An zwei weiteren Stellen bestätigte sich der Verdacht auf Blindgänger nicht.

Evakuierung in Dortmund: Stadtbahnen fahren ab 14 Uhr eingeschränkt

Update, Sonntag (12. Januar), 13.47 Uhr: Im extra eingerichteten Presse-Zentrum in Dortmund warten derzeit alle auf neue Informationen. Die Evakuierung sollte ursprünglich bis 14 Uhr beendet sein. Ob das noch aktuell ist, ist unklar. Fest steht: Ab 14 Uhr fahren keine Stadtbahnen mehr durch die Evakuierungsgebiete.

Update, Sonntag (12. Januar), 13.02 Uhr: In den sozialen Netzwerken äußern sich viele Nutzer zu der Evakuierung. Mit der Arbeit der Stadt Dortmund sind die meisten von ihnen zufrieden.

Evakuierung in Dortmund fast abgeschlossen - Entschärfung beginnt erst am Nachmittag

Update, Sonntag (12. Januar), 12.58 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten berichten, soll die Evakuierung in Dortmund fast abgeschlossen sein. Bis die Bomben endgültig freigelegt und entschärft werden können, wird es aber noch etwas dauern. Denn bis 14 Uhr fahren die Stadtbahnen noch durch das Evakuierungsgebiet. Erst wenn das komplett abgeriegelt ist, geht der Kampfmittelräumdienst an die Arbeit.

Update, Sonntag (12. Januar), 12.52 Uhr: In der Betreuungsstelle in Dortmund-Scharnhorst sind wegen der Evakuierung mittlerweile rund 180 Menschen. Auch OB Sierau war zeitweise dort zu Besuch.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Das könnte passieren, wenn eine Bombe explodiert

Update, Sonntag (12. Januar), 12.47 Uhr: Falls ihr euch fragt, was passieren könnte, wenn eine der Bomben explodiert: Die möglichen Folgen haben wir für euch zusammengefasst. Klar ist aber: Mit einer Detonation ist in Dortmund nicht zu rechnen. Entschärfungen von Blindgängern glücken fast immer.

Möglich ist aber, dass sich ein Zünder nicht entfernen lässt. Dann müssten die Bomben womöglich kontrolliert gesprengt werden. "Sollte sich ein Zünder nicht entfernen lassen, sehen wir weiter", sagte Dortmunds OB Ullrich Sierau bereits am Morgen. "Aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus.

Update, Sonntag (12. Januar), 12.13 Uhr: Der Hauptbahnhof in Dortmund ist jetzt komplett gesperrt. Dort können bis die Bomben entschärft sind und die Evakuierung beendet ist, keine Züge mehr halten. In der ganzen Region kommt es deshalb zu Verspätungen und Ausfällen. Mehr Informationen zu den Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr findet ihr hier.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Auch in Unna tagt der Krisenstab

Update, Sonntag (12. Januar), 12.05 Uhr: Während in Dortmund die Mega-Evakuierung weiter voranschreitet, ist auch der Krisenstab der Stadt Unna zusammengetreten. Im Notfall könne man Dortmund so schnell unterstützen, heißt es von der Stadt. Die nutzt gleichzeitig die Möglichkeiten, ihre eigene Krisenvorsorge zu kontrollieren.

Update, Sonntag (12. Januar), 12.00 Uhr: Von der Deutschen Bahn heißt es, dass bereits jetzt einige Züge um Dortmund herumgeleitet werden. Prüft also genau nach, ob eure Verbindungen fahren! Ab 12 Uhr soll der Hauptbahnhof dann komplett gesperrt werden. Bereits jetzt ist er nur von Norden aus zugänglich.

Update, Sonntag (12. Januar), 11.51 Uhr: An insgesamt vier Stellen im Stadtgebiet vermutet die Stadt Dortmund Blindgänger. Diese befinden sich derzeit aber noch unter der Erde. Bis auf einen Meter hat sich der Kampfmittelräumdienst bereits an die Bomben herangetastet. Endgültig freigelegt werden sie aber erst, wenn die Evakuierung abgeschlossen ist.

Wegen der Mega-Evakuierung in Dortmund sind viele Straßen wie ausgestorben.

Mindestens zwei Bomben in Dortmund gefunden

Dennoch soll bereits jetzt feststehen: An zwei der Verdachtspunkt liegen wirklich Bomben im Boden. Das berichten die Ruhr Nachrichten. Zu den Fundorten wollen sich die Behörden derzeit nicht genauer äußern.

Update, Sonntag (12. Januar), 11.45 Uhr: Laut der Stadt Dortmund ist die Betreuungsstelle in Dortmund-Scharnhorst gut besucht. Während der Mega-Evakuierung finden dort alle Zuflucht, die nicht bei Freunden oder der Familie untergekommen sind. Rund 90 Personen sollen dieses Angebot derzeit nutzen.

Update, Sonntag (12. Januar), 11.37 Uhr: Das Klinikum Dortmund nutzt die Mega-Evakuierung in der Stadt für ein klares Statement gegen Faschismus - und wird dafür im Netz gefeiert.

Update, Sonntag (12. Januar), 11.23 Uhr: Die Polizei ist nach eigenen Angaben im Einsatz, um Einbrüche in den evakuierten Bereichen zu verhindern. "Wir werden alles tun, was die Bevölkerung von uns erwartet, um Eigentum zu schützen", sagte Gregor Lange, der Polizeipräsident von Dortmund. Während der Mega-Evakuierung seien mehrere Drohnen in der Luft, um die leeren Gebäude zu überwachen.

Update, Sonntag (12. Januar), 10.57 Uhr: Laut dem Ordnungsamt Dortmund hat sich eine Person geweigert, ihre Wohnung zu verlassen. "Diese Person musste zwangsweise aus ihrer Wohnung entfernt werden", sagte Lange. Nun sei der Verweigerer in einer Psychiatrie und es werde geprüft, ob er dort bleiben müsse.

Mega-Evakuierung in Dortmund verläuft nach Plan

Von der Stadt Dortmund heißt es derweil, einige Anwohner mussten bei der Mega-Evakuierung überzeugt werden, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Evakuierung verlaufe dennoch im Zeitplan.

Update, Sonntag (12. Januar), 10.27 Uhr: Die Vermutungen haben sich bestätigt. "Wir haben etwas gefunden, das unsere Aktion rechtfertigt", teilte Ullrich Sierau, der Oberbürgermeister von Dortmund, am Sonntagmorgen mit. Mindestens eine Bombe wurde gedunden, genauere Informationen will die Stadt derzeit nicht veröffentlichen. Und auch wo genau sich die Bombe oder sogar die Bomben in der Innenstadt befindet, wird aber nicht verraten. Der Grund: Anwohner sollen noch nicht zurück in ihre Wohnungen.

Update, Sonntag (12. Januar), 10 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen sind in vollem Gange. Die Innenstadt von Dortmund ist wegen der Mega-Evakuierung wie ausgestorben, vereinzelt wollen Leute noch in den Hauptbahnhof. Da kommt man ab jetzt aber nur noch von Norden aus rein. Immer wieder laufen Menschen verwirrt durch die Straßen, weil sie nicht recht wissen, wohin sie sollen.

Update, Sonntag (12. Januar), 08.50 Uhr: Das Ordnungsamt kontrolliert die Wohnungen im Evakuierungsgebiet in Dortmund. Die meisten Anwohner sind aber bereits weg.

Einsatzkräfte kontrollieren die Häuser im Klinikviertel.

Update, Sonntag (12. Januar), 8.21 Uhr: Auf dem Friedensplatz in Dortmund haben sich zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr versammelt. Sie haben hier ihr Lagezentrum eingerichtet und koordinieren ihren Einsatz während der Mega-Evakuierung. Derweil sind die ersten Straßen gesperrt. In den Evakuierungsbereich hinein kommt jetzt niemand mehr, es geht nur noch raus.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Ordnungsamt kontrolliert Wohnungen

Update, Sonntag (11. Januar), 8.00 Uhr: Nach ihrer Lagebesprechung sind die Kräfte des Ordnungsamtes Dortmund nun auf dem Weg in den Evakuierungsbereich. Dort werden sie während der Mega-Evakuierung dafür sorgen, dass auch wirklich alle Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

Von der Evakuierung ist nicht nur das Klinikviertel betroffen. Auch weite Teile der Innenstadt von Dortmund werden geräumt. Deshalb können auch wir - das Team von RUHR24 - heute nicht in unser Büro. Wir berichten deshalb live aus dem Pressezentrum der Stadt und sind für euch vor Ort.

Update, Sonntag (11. Januar), 6.56 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Lagebesprechung der Einsatzkräfte zu Mega-Evakuierung in Dortmund. Danach starten Feuerwehr, Ordnungsamt und Polizei in den Tag. Derweil haben die 14.000 Menschen, die ihre Wohnungen bis acht Uhr verlassen müssen, noch etwa eine Stunde Zeit.

Vor der Mega-Evakuierung in Dortmund bezieht die Feuerwehr auf dem Friedensplatz Stellung.

Mega-Evakuierungen in Dortmund: Behinderungen bei Bus und Bahn

Für sie wichtig zu wissen: Noch fahren die Stadtbahnen, Busse und Züge. Im Verlauf des Tages dürfte es aberzu starken Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr kommen.

Update, Sonntag (11. Januar), 6.00 Uhr: Der Tag der Mega-Evakuierung in Dortmund beginnt. Rund 14.000 Menschen im Klinikviertel und der Innenstadt müssen heute ihre Wohnungen verlassen, weil die Stadt in dem Bereich vier Blindgänger vermutet. Ein Kraftakt für die Behörden und die Einsatzkräfte. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Update, Samstag (11. Januar), 19.05 Uhr: Wie ein Pressereferent der Stadt Dortmund demSpiegel am Samstagnachmittag mitgeteilt hat, beteiligen sich rund 1500 Menschen - inklusive freiwillige Helfer - an den Maßnahmen. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von mindestens 1,5 Millionen Euro.

Update, Samstag (11. Januar), 17.20 Uhr: Im Klinikviertel in Dortmund herrscht Ruhe. Wo sonst immer etwas los ist, ist heute kaum jemand auf der Straße zu sehen. Derweil sind die Vorbereitungen für die Mega-Evakuierung am Sonntag (12. Januar) weitgehend beendet.

Update, Samstag (11. Januar), 14.57 Uhr: Die Vorbereitungen für die Mega-Evakuierung in Dortmund am Sonntag (12. Januar) sind weitestgehend abgeschlossen. Mittlerweile sind alle Patienten aus den Krankenhäusern im Evakuierungsbereich verlegt, die Senioren aus den Heimen in anderen Einrichtungen untergebracht. Das sagte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber RUHR24. Nur vereinzelte Patienten, für die ein Transport zu gefährlich ist, bleiben in einem sicheren Bereich der Klinik.

Update, Samstag (11. Januar), 13.16 Uhr: Die Stadt Dortmund ist mit dem Verlauf der Mega-Evakuierung im Klinikvierteln und Teilen der Innenstadt bisher scheinbar zufrieden. "Es läuft alles wie am Schnürchen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-

Agentur (dpa). Auch die Feuerwehr meldet via Twitter: "Der Abtransport der Patienten verläuft gut und ruhig."

Wegen Mega-Evakuierung: Stadt Dortmund bekommt viel Unterstützung

Update, Samstag (11. Januar), 12.39 Uhr: Die Stadt Dortmund bekommt für die Mega-Evakuierung an diesem Wochenende (11./12. Januar) Unterstützung von allen Seiten. In Lünen unterstützen vor allem das St.-Marien-Hospital sowie die Stadt mit Feuerwehr Ordnungsamt die Maßnahmen. Das St.-Marien-Hospital nimmt bis zu 30 Patienten des St. Johannes Hospitals auf.

In Lünen müsse man deshalb sowohl am Samstag als auch am Montag (13. Januar) mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Kräfte des Ordnungsamtes der Stadt Lünen werden verstärkt kontrollieren, um An- und Abfahrtswege freizuhalten, informiert die Pressestelle der Stadt Lünen in einer aktuellen Mitteilung.

Viele Patienten aus den Krankenhäusern im Evakuierungsbereich in Dortmund wurden in andere Kliniken verlegt.

Man gehe außerdem davon aus, dass sich das Notfallaufkommen von Patienten aus Dortmund erhöhen könnte. In der Notfallaufnahme des St-Marien-Hospitals müssen Patienten deshalb mit deutlich verlängerten Wartezeiten rechnen. Das gelte auch für alle anderen umliegenden Krankenhäuser.

Evakuierung in Dortmund: Container sollen als Dämpfung dienen

Update, Samstag (11. Januar), 11.10 Uhr: Es geht voran in der Innenstadt von Dortmund. In einigen Straßen werden mittlerweile die ersten Container angeliefert. "Aus ihnen bauen Experten tonnenschwere Schutzwände", schreibt das Klinikum Dortmund auf Twitter. An folgenden Straßen werden die Dämpfungsmaßnahmen vorgenommen: 

  • Beurhausstraße
  • Alexanderstraße
  • Luisenstraße
  • Johannnesstraße
  • Josephstraße

Update, Samstag, (11. Januar), 10.20 Uhr: Aktuell teilt die Stadt Dortmund mit, dass der Bereich rund um das Johannes Hospital fristgerecht autofrei ist. 15 Autos mussten abgeschleppt werden und einige Fahrer, die es wohl nicht verstehen wollen, haben am Morgen noch versucht, trotz Einbahnstraßenregelung in den Bereich einzufahren.

Krankenhaus-Evakuierung in Dortmund ist im vollen Gange

Auf Twitter heißt es allerdings ganz deutlich: "Es ist keine Einfahrt mehr in einige Straßen rund um die Kliniken möglich." Der Abtransport der Patienten verlaufe weiterhin ruhig. Um die Dortmunder Einsatzkräfte zu unterstützen, sind auch extra Transportfahrzeuge aus Köln gekommen.

Update, Samstag (11. Januar), 9 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen im Klinikviertel in Dortmund sind bereits im vollen Gange. Auf Twitter teilt das Klinikum Dortmund mit, dass die ersten Patienten der Kinderklinik und der Kinderchirurgie bereits verlegt wurden. Sie bleiben aller Voraussicht nach bis Montag (13. Januar) im Klinikum Nord.

Update, Samstag (11. Januar), 8.10 Uhr: Bereits am frühen Samstagmorgen sind die ersten Krankentransportfahrzeuge am Friedensplatz in der Dortmunder Innenstadt angekommen, das twittert die Feuerwehr Dortmund. Sie machen sich im Anschluss auf den Weg zum Klinikum Dortmund und dem Johannes Hospital. Nach und nach werden dann die meisten Patienten der beiden Krankenhäuser in andere Kliniken verlegt.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Das Klinikviertel ist seit Freitag autofrei

Update, Freitag (10. Januar), 20 Uhr: "Das Klinikviertel ist autofrei", schreibt Twitter-User Torsten gegen 20 Uhr. Schon heute starteten die Behörden ihre vorbereitenden Maßnahmen. Ab 16 Uhr galt im Klinikviertel absolutes Halteverbot.

Update, Freitag (10. Januar), 16.48 Uhr: Wichtige Informationen für Autofahrer im Dortmunder Stadtgebiet: Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen für eine eventuelle Bombenentschärfung am Sonntag (12. Januar) wurde die Kreuzung Rheinische Straße und Hoher Wall sowie die außenliegende Fahrtrichtung zwischen dem Kreuzungsbereich und der Frankenstraße bereits am Freitagmorgen  (6 Uhr) gesperrt.

Mega-Evakuierung in Dortmund: 14.000 Anwohner verlassen am Wochenende ihre Wohnungen

Im Anschluss an die Überprüfung und der möglichen Entschärfung muss der Bereich wieder verfüllt und die Fahrbahn erneuert werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende der 3. Kalenderwoche andauern.

Erstmeldung, Freitag (10. Januar), 16.28 Uhr: Ausnahme-Wochenende in Dortmund! Der Stadt steht am Samstag (11. Januar) und Sonntag (12. Januar) eine der größten Evakuierungen der jüngeren Geschichte bevor. Rund 14.000 Menschen müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Außerdem werden zwei Krankenhäuser fast vollständig evakuiert. Betroffen sind die Städtischen Kliniken sowie das Johannes Hospital im Klinikviertel.

Evakuierung am Wochenende: Dortmund bereitet sich vor

Hintergrund der Mega-Evakuierung sind ausgemachte Verdachtspunkte von möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg. Sollte sich der Verdacht bei den endgültigen Ausgrabungen am Sonntag bestätigen, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg die Bomben entschärfen. Das wäre der beste Fall - andernfalls steht eine kontrollierte Sprengung an.

Das Klinikviertel in Dortmund wird evakuiert.

Die Evakuierungs-Maßnahmen werden allerdings nicht nur Auswirkungen auf die Anwohner des Klinikviertels haben. Die Sperrzone schließt unter anderem auch den Westenhellweg, das Rathaus, den U-Turm und den Hauptbahnhof mit ein. Auch der öffentliche Nah- und Fernverkehr verkehrt am Sonntag nur eingeschränkt.

Evakuierung in Dortmund: Ab Freitag Halteverbote im Klinikviertel

Auch wenn die mögliche Entschärfung der Weltkriegsbomben erst am Sonntag ansteht, startet die Stadt Dortmund bereits am Freitag (10. Januar) ihre vorbereitenden Maßnahmen. Diese betreffen in erster Linie das Klinikviertel. Dort gilt seit 16 Uhr absolutes Halteverbot. Grund dafür ist, dass die Patiententransporte möglichst ohne Behinderungen durchgeführt werden können.

Diese Straßen sind davon betroffen: 

  • Beurhausstraße auf der gesamten Länge 
  • Alexanderstraße auf der gesamten Länge 
  • Humboldtstraße von der Beurhausstraße bis Lange Straße 
  • Josephstraße von Hiltropwall bis Humboldtstraße 
  • Amalienstraße von Wilhelmstraße bis Langestraße 
  • Wilhelmstraße von Beurhausstraße bis Humboldtstraße 
  • Johannestraße von Hiltropwall bis Beurhausstraße

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