Post an die Bundespolizei

Brief für Polizei in Dortmund: Mann versetzt Beamte ins Staunen - "16 Jahre...!"

Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof.
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Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof.

Ein Mann aus Dortmund hat der Bundespolizei am Freitag (3. Januar) einen Brief übergeben. Die Beamten kamen aus dem Stauen nicht heraus.

  • Ein Mann aus Dortmund hat bei der Bundespolizei sein Gewissen erleichtert.
  • Hierzu übergab er den Beamten am Freitag einen pikanten Brief.
  • Darin gesteht der 37-Jährige mehrere Straftaten aus 16 Jahren.

Dortmund - Vielleicht war es der noch frische Jahreswechsel, der einen 37-jährigen Mann am Freitag (3. Januar) zu seinem umfassenden Geständnis bei der Bundespolizei bewegt hat. Vielleicht wollte der Dortmunder aber auch einfach nur sein schlechtes Gewissen erleichtern - das zumindest gab er gegenüber den Beamten an.

Dortmund: Mann übergibt Brief mit mehreren Straftaten an die Bundespolizei

So geschehen am Freitagmittag auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Dortmund. Dort waren die Polizisten sichtlich erstaunt, als der 37-Jährige ihnen einen an die Bundespolizei adressierten Brief übergab. Schließlich fügte der Mann hinzu, dass er etwas gestehen wolle.

"Als die Polizisten den Brief öffneten, fanden sie chronologisch niedergeschrieben, Taten, die der 37-Jährige zwischen 1999 und 2015 begangen haben wollte", schreibt die Bundespolizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Außerdem bot der geständige Mann den dortigen Einsatzkräften an, für den entstandenen Sachschaden aufzukommen.

Dortmund: Mann gibt 13 Taten in insgesamt 16 Jahren zu

Wofür genau, das konnte die Bundespolizei dem überreichten Brief des Mannes entnehmen. Insgesamt zählte er 13 angeblich von ihm begangene Straftaten auf. Hierbei handele es sich überwiegend um Diebstahlsdelikte, erklärt die Polizei weiter. Und da einige der genannten Taten auch in den Zuständigkeitsbereich er Polizei Dortmund fielen, wurde diese ebenfalls über den Brief und das außergewöhnliche Gespräch mit dem Mann informiert.

Die Beamten nahmen anschließend die Personalien des Dortmunders auf, der die Wache der Bundespolizei zunächst wieder verlassen durfte. Weitere Ermittlungen der Landes- und Bundespolizei werden nun folgen. Es müsse geprüft werden, ob der Mann die aufgelisteten Taten überhaupt begangen hat.

Nicht viele zeigen sich den Einsatzkräften der Bundespolizei so einsichtig. Bei einem Einsatz am Dortmunder Hauptbahnhof wurde ein Polizist erst kürzlich bespuckt und angegriffen. Nur mithilfe weitere Beamten gelang es der Polizei schließlich, den 23-jährigen Täter in Gewahrsam zu nehmen.

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