Bild: Jens Büttner/dpa

Die Stadt Dortmund macht Jagd auf Parksünder! Um auch in den Vororten Druck zu machen, gibt es in der Verkehrsüberwachung demnächst mehr Personal. Das dürfte für deutlich mehr Knöllchen beim Parken sorgen.

  • Mitarbeiter der Stadt Dortmund kontrollieren derzeit verstärkt nur im Zentrum.
  • Mehr Personal könnte künftig mehr Knöllchen für Falschparker in den Außenbezirken bringen.

Vororte in Dortmund, macht euch bereit für mehr Knöllchen! Die Stadt will demnächst zwölf neue Stellen in der Verkehrsüberwachung schaffen. Das Ziel: Mehr Kontrollen von Parksündern auch in den Außenbezirken der Stadt.

Knöllchen überwiegend im Zentrum von Dortmund

Derzeit schwärmen die Mitarbeiter der Stadt Dortmund im Zweischichtsystem nur im erweiterten Innenstadtbereich und in den Zonen in den äußeren Stadtteilen aus, in denen Geld für Parkplätze genommen wird – wie etwa am Phoenix See.

Rund um die City ist der Kontrolldruck derzeit aber eindeutig am größten. Logisch: Die Verkehrsüberwacher schwärmen von der City nach außen aus, stellen daher im Zentrum in der Regel die meisten Delikte fest. „In den Stadtteilnebenzentren müssen aufgrund der personellen Möglichkeiten Kontrollen bisher nachrangiger durchgeführt werden“, heißt es von der Stadt.

Zwölf neue Stellen in der Verkehrsüberwachung

Das soll künftig ein Ende haben. Zwölf neue Stellen will die Verwaltung schaffen, um auch in den ruhigeren Ecken von beispielsweise Hörde, Lütgendortmund oder Eving zu kontrollieren und Falschparkern auf die Schliche zu kommen. Nicht zuletzt die vielen Bürger mit ihren Beschwerden waren Anlass für die Stadt zu diesem Schritt.

Seit einiger Zeit erleichtert die App „Wegeheld“ den Bürgern die Meldung einer Beschwerde.

Autos werden immer größer

Die Stadt stellt unterdessen fest: Die Fahrzeuge in Dortmund werden immer größer und nehmen somit mehr Fläche in Anspruch. Das führe zu Streitigkeiten, auch unter Nachbarn.

Grund zum Zanken gäbe es auch aufgrund der Anzahl von Fahrzeugen pro Haushalt. Immer mehr Familien besitzen für jede Person ein eigenes Auto. Kein Wunder, dass die Parkplätze da immer knapper und der Einfallsreichtum der Parkenden immer krimineller wird – siehe Parkchaos im Kreizviertel. Mit den zwölf neuen Mitarbeitern soll sich das demnächst ändern – hofft zumindest die Stadt Dortmund.