Zwei Polizeieinsätze am Abend

Dortmund und Lünen: Personen mit Waffen auf der Straße – Frau droht Supermarkt

Jugendliche wurden in Essen ausgeraubt und mit einem Messer angegriffen.
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Zwei Menschen randalierten am Abend (22. September) im Ruhrgebiet mit Waffen.

Im Ruhrgebiet musste die Polizei am Abend zwei gefährliche Situationen auflösen: in Dortmund und in Lünen. Verschiedene Waffen sorgten für Angst.

Update, Donnerstag (23. September), 10.11 Uhr: Im Fall des bewaffneten Mannes in der Dortmunder Hessischen Straße hat die Polizei neue Details bekannt gegeben: Nach ersten Erkenntnissen soll der Beschuldigte Streit mit einem anderen Mann, einem 22-jährigen Dortmunder, gehabt haben.

Dortmund: Mann bedroht anderen Mann im Streit mit Schreckschusswaffe und Axt

Er habe ihn um kurz vor 18 Uhr vor einer Pizzeria in Eving eine Schreckschusswaffe sowie einer Axt bedroht, woraufhin der 22-Jährige den Notruf gewählt habe. Zeugen hätten anschließend beobachtet, dass der Mann in einen Hinterhof gegangen war. Dort habe er dann schnell durch die Polizei in einem Schuppen gefunden werden können und sei festgenommen worden. Nun werde wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Erstmeldung, Donnerstag (23. September), 7.11 Uhr: Dortmund/Lünen - Zu zwei gefährlichen Einsätzen wurde die Polizei Dortmund am Abend (22. September) im Ruhrgebiet gerufen. Sowohl in Dortmund als auch in Lünen seien zwei Personen mit Waffen unterwegs gewesen und hätten teilweise andere Menschen damit bedroht, berichtet die Polizei in einer Mitteilung.

Polizeieinsätze in Lünen und Dortmund: Frau zückt in Supermarkt plötzlich Messer

In Dortmund wurde die Polizei gegen 17.55 Uhr über einen Mann informiert, der auf der Hessischen Straße in Eving mit verschiedenen Waffen herumlief. Hierbei soll der Tatverdächtige eine andere Person bedroht haben. Der 33-jährige Dortmunder habe jedoch wenig später in einem Hinterhof festgenommen werden können und befinde sich nun im polizeilichen Gewahrsam.

Zu einem ähnlich dramatischen Einsatz kam es wenig später unweit von Dortmund in Lünen: Dort soll eine Frau unter Vorhalt eines Messers gegen 19.10 Uhr die Schließung eines Supermarkts an der Kurt-Schumacher-Straße gefordert haben, schreibt die Polizei (mehr Nachrichten zu Kriminalität in NRW auf RUHR24).

Zwei Polizei-Einsätze in Dortmund und Lünen sorgen für Aufregung im Ruhrgebiet

Da die Einsatzkräfte jedoch schnell vor Ort waren, sei auch hier schlimmeres verhindert und die Tatverdächtige festgenommen worden. Die 30-Jährige aus Düsseldorf befinde sich nun in ärztlicher Behandlung. Den beteiligten Passanten und Supermarkt-Kunden sei in keinem der beiden Fälle etwas passiert. Auch in Hagen kam es vor knapp einer Woche zu einer Messer-Attacke, bei der zwei Menschen verletzt wurden.

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