40 Meter breit, 12 Meter tief

Dortmund: Mitten in der Stadt wird jetzt ein riesiges Loch gegraben

In Dortmund wird aktuell ein ungewöhnliches und großes Loch gegraben. Das steckt dahinter.

Dortmund – Die Erinnerungen an die Flutkatastrophe aus dem vergangenen Sommer sind noch nicht verblasst. Aus diesem Grund handelt die Stadt Dortmund und lässt aktuell ein riesiges Loch auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Dorstfeld ausheben.

Stadt Dortmund
BauwerkUnterirdisches Regenrückhaltebecken
OrtDorstfeld, Zeche Dorstfeld

Dortmund: Unterirdisches Regenrückhaltebecken soll bei Starkregenereignissen helfen

Es soll eine kreisrunde Baugrube mit einem Durchmesser von 40 Metern und einer Tiefe von 12 Metern entstehen. Wie die Stadt in einer Mitteilung, die RUHR24 vorliegt, verrät, soll das Regenrückhaltebecken (RRB) bis zu 7 Millionen Liter Oberflächenwasser fassen.

Diese Menge kann von den sogenannten Einleitkanälen zum Loch transportiert werden und bleibt dort, bis in einem Starkregenereignis in Dortmund die Kanäle wieder entlastet sind.

Die Stadt rechnet mit einer Fertigstellung des Bauwerks im Frühling 2023. Die Erdarbeiten sollen im Sommer 2022 erledigt sein. Danach folgen die Arbeiten am unterirdischen Becken. Ab Herbst 2023 folgen neue Parkplätze und Grünanlagen. Die Kosten belaufen sich auf 5,6 Millionen Euro (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Flutkatastrophe in NRW war auch in Ausläufern in Dortmund zu spüren

Im Juli 2021 ist es in NRW und Rheinland-Pfalz zu einer Flutkatastrophe gekommen. Die Stadt Dortmund blieb von katastrophalen Folgen wie in der Eifel verschont. Etliche Straßen und zahlreiche Keller standen dennoch unter Wasser.

Ein riesiges Loch soll in Dortmund eine Katastrophe verhindern.

Mit dem unterirdischen Regenrückhaltebecken in Dortmund-Dorstfeld soll jetzt perspektivisch Abhilfe geschaffen werden. Denn sogenannte Starkregenereignisse haben sich in den vergangenen Jahren vermehrt und es droht die Gefahr, dass das auch in der Zukunft so bleibt.

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