Polizei ermittelt

22-Jähriger erschossen: Schockierende Details nach Drama in Dortmunder Kreuzviertel bekannt

Die Polizei sperrte nach den Schüssen am Westpark die Straßen rund um den beliebten Treffpunkt.
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Die Polizei sperrte nach den Schüssen am Westpark die Straßen rund um den beliebten Treffpunkt. Hier etwa am Zugang zum Rewe-Supermarkt.

Nach der Schießerei im Kreuzviertel von Dortmund kommen weitere Details ans Tageslicht. Ein Tatverdächtiger wurde durch die Polizei festgenommen.

Update, Sonntag (13. Juni), 16 Uhr: Auch in der Nacht nach den tödlichen Schüssen im Kreuzviertel hat es offenbar weitere Auseinandersetzungen nahe dem Westpark gegeben. Laut Informationen von RUHR24 sei es auch zum Einsatz von Reizgas seitens der Polizei gekommen.

Update, Sonntag (13. Juni), 9.31 Uhr: Einen Tag nach der tödlichen Schuss-Attacke auf einen 21-Jährigen im Kreuzviertel von Dortmund scheinen die Gründe für die Eskalation zum Vorschein zu kommen – offenbar ein „lapidarer Streit“ zwischen zwei jungen Männern, wie Staatsanwalt Carsten Dombert der Bild-Zeitung sagte. Der inzwischen festgenommene Tatverdächtige (21) soll zu den Vorwürfen schweigen.

Laut ersten Informationen der Polizei soll am frühen Samstagmorgen ein Streit zwischen zwei kleineren Gruppen junger Männer eskaliert sein. Die Jugendlichen sollen mehrfach in der Nähe des Westparks aufeinandergetroffen sein. Gegen 2.30 Uhr fielen dann die tödlichen Schüsse. Der 21-Jährige wurde in den Bauch getroffen, starb später in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Der Täter soll laut Informationen der Bild-Zeitung polizeibekannt sein. Es habe bereits mehrere Anzeigen und Verfahren wegen Körperverletzungsdelikten gegen ihn gegeben.

Update, Samstag (12. Juni), 20 Uhr: Die Dortmunder Polizei berichtet am Samstagabend, dass bei der Schießerei im Kreuzviertel ein 21-jähriger Mann durch einen Schuss in den Bauch tödlich verletzt worden ist. Zunächst heiß es, der Mann sei 22 Jahre alt gewesen.

Der mutmaßliche Täter, ein ebenfalls 21-jähriger Mann, soll im Bereich seines Wohnsitzes angetroffen und wegen des dringenden Tatverdachtes festgenommen worden sein. Die Ermittungen laufen weiter.

Update, Samstag (12. Juni), 12.04 Uhr: Am Morgen nach der tödlichen Auseinandersetzung im Kreuzviertel kommen Spuren der Nacht ans Tageslicht. Sie zeigen, wo sich in der Nacht zuvor die dramatischen Szenen ereignet haben müssen.

So sind Markierungen der Polizei an der Ritterhausstraße zu erkennen, zwischen Westpark und dem Rewe-Supermarkt. Zudem ist dort auch medizinisches Besteck zurückgeblieben.

Ein Mann, laut RUHR24-Informationen 22 Jahre alt, war dort angeschossen worden und war später in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Details zum Tathergang und zu den Gründen will die Staatsanwaltschaft Dortmund mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe noch nicht nennen.

Erstmeldung, Samstag (12. Juni), 9.35 Uhr: Dortmund – Im angesagten Kreuzviertel von Dortmund hat es in der Nacht zu Samstag (12. Juni) offenbar eine Schießerei gegeben. Dabei wurde laut Informationen von RUHR24 eine Person angeschossen. Es soll sich um einen 22-jährigen Mann handeln, der durch die Schüsse getötet wurde.

StadtDortmund
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)
Einwohner603.609 (12/2019)

Erst am Donnerstag (10. Juni) hatte es ähnlich schlimme Nachrichten aus Dortmund gegeben, nachdem ein Mann (24) in der Nordstadt erstochen und damit getötet wurde.

Dortmund / Kreuzviertel: Schüsse am Westpark – Mann tot

Wie die Polizei unserer Redaktion am Samstagmorgen bestätigte, sei der Mann nach den Schüssen im Kreuzviertel in einem Krankenhaus verstorben.

Die Polizei sperrte nach den Schüssen am Westpark die Straßen rund um den beliebten Treffpunkt. Hier etwa am Zugang zum Rewe-Supermarkt.

Der Vorfall soll sich in den frühen Morgenstunden in der Nähe des Westparks ereignet haben. Wo genau, dazu gibt es bislang noch keine gesicherten Angaben (hier weitere Blaulicht-News aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

Dortmund: Schüsse nahe der Innenstadt – Augenzeugen berichten

Augenzeugen berichten gegenüber unserer Redaktion von Schüssen gegen etwa 1.30 Uhr / 2 Uhr, die im zu der Zeit noch gut besuchten Westpark zu hören gewesen seien. Zwei Schüsse seien abgegeben worden, so die ersten Angaben. Sie seien aus Richtung der Möllerbrücke zu hören gewesen.

Ein Großaufgebot der Polizei Dortmund sicherte die Straßen rund um den Tatort in der Nähe des Westparks - in diesem Fall die Ritterhausstraße.

In der Folge wurde ein Großaufgebot der Polizei zum Tatort berufen, die Straßen um den Westpark zunächst gesperrt. Die Polizei Dortmund hat den Vorfall gegenüber unserer Redaktion zunächst bestätigt, wollte aber keine Details nennen. Sie kündigte für den Samstag eine Presseerklärung an. Wir berichten weiter.

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