Unweit des Westparks

Dortmunder Kreuzviertel: Gruppe greift Person mit Schlagstöcken an – erneute Festnahme im Szeneviertel

Umweltaktivisten von Extinction Rebellion besetzen seit Samstagmorgen die Möllerbrücke im Kreuzviertel in Dortmund. Die Brücke ist eine wichtige Zufahrt in die Innenstadt.
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Am Sonnenplatz im Dortmunder Kreuzviertel konnte die Polizei in der Nacht auf Sonntag (20. Juni) schlimmeres verhindern.

Die Polizei Dortmund musste in der Nacht zu Sonntag (20. Juni) erneut in das Kreuzviertel ausrücken. Eine bewaffnete Gruppe soll versucht haben, eine Person anzugreifen.

Dortmund – Nur wenige Tage nach der tödlichen Auseinandersetzung im Dortmunder Westpark, bei der ein 22-Jähriger erschossen worden ist, kam es nun wieder zu einem Polizeieinsatz, wie die Ruhr Nachrichten berichten.

StadtDortmund
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung587.010 (2019)
Fläche280,7 km²
OberbürgermeisterThomas Westphal

Kreuzviertel in Dortmund: Auseinandersetzung in der Nähe des Westparks

So soll es in der Nacht zu Samstag auf Sonntag (20. Juni) gegen 1 Uhr zu einer Auseinandersetzung am Sonnenplatz im Dortmunder Kreuzviertel gekommen sein. Dabei soll eine Gruppe versucht haben, eine einzelne Person anzugreifen. Diese stand jedoch mit einer eigenen Gruppe auf dem Sonnenplatz (alle Blaulicht-News aus Dortmund bei RUHR24).

Wieso die Gruppe die Person angreifen wollte, ist bislang nicht bekannt – das ermittelt nun die Polizei. Wie die Ruhr Nachrichten sich auf eine ihnen bekannte Quelle beziehen, sollen die Angreifer mit Teleskopschlagstöcken bewaffnet gewesen sein. Auf Nachfragen konnte das die Polizei Dortmund jedoch nicht bestätigen.

Polizei Dortmund nimmt nach Auseinandersetzung im Kreuzviertel eine Person fest

Allerdings soll bei einem weiteren Angreifer eine Schreckschusspistole gefunden worden sein. Ein Video der Festnahme zeigt, wie mehrere Polizeibeamte auf dem Sonnenplatz Menschen befragen und einen Mann abführen – gegen diesen soll nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt werden.

Nicht geklärt ist, ob es auch die Person war, die eine Schreckschusspistole bei sich trug. Mit einem Großaufgebot der Polizei konnte zum Glück noch Schlimmeres verhindert werden. Wie es dem Opfer geht, ist bislang nicht bekannt.

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