Hintergründe noch unklar

Dortmund Kreuzviertel: Wieder steht ein Auto in Flammen

Die Feuerwehr Dortmund löscht ein brennendes Auto.
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In der Kolmarer Straße im Dortmunder Kreuzviertel brannte am Samstag (3. Oktober) ein Auto.

Erneut brennt ein Auto im Dortmunder Kreuzviertel. Das lässt böse Erinnerungen wach werden. Vor einem halben Jahr brannten mehrere Autos in dem Viertel aus.

Dortmund – Es ist rund ein halbes Jahr her, als eine heftige Auto-Brandserie im Dortmunder Kreuzviertel die Einwohner verunsicherte und die Polizei vor ein Rätsel stellte. Jetzt brannte wieder ein Auto im Kreuzviertel.

Feuer im Kreuzviertel: Feuerwehr Dortmund konnte Auto in zehn Minuten löschen

Im März dieses Jahres standen mehrere Autos in Flammen, alle befanden sich im beliebten Ausgehviertel Kreuzviertel. Ein neuer Pkw-Brand weckt nun böse Erinnerungen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24.de).

Ein Auto ist am Samstagabend (3. Oktober) in der Kolmarer Straße in Dortmund vollständig ausgebrannt, das schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Gegen 20.40 Uhr haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Löscharbeiten begonnen. Nur zehn Minuten später war der Einsatz für sie auch schon wieder beendet und die Flammen waren gelöscht, wie ein Sprecher gegenüber RUHR24 sagte.

Autobrand im Kreuzviertel: Polizei Dortmund ermittelt – Hintergründe noch unklar

Allerdings musste dann eine Spezialeinheit übernehmen. Denn: Durch den Brand wurde der Tank des Autos zerstört und Kraftstoff ist ausgetreten. Um Umweltschäden zu vermeiden, wurde die Spezialeinheit SE-ABC aus DO-Eichlinghofen alarmiert.

Der auslaufende Kraftstoff wurde eingedämmt und durch die Spezialeinheit anschließend aus dem Kraftstofftank abgepumpt. Anschließend wurde die „Entsorgung Dortmund GmbH“ (EDG) mit der Straßenreinigung beauftragt.

Wie hoch der entstandene Schaden ausfällt, konnten die Ermittler der Polizei am Sonntag (4. Oktober) gegenüber RUHR24 nicht genau sagen, auch nicht, ob es sich bei dem Feuer um Brandstiftung handelt. Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, ob ein Zusammenhang zu den heftigen Bränden im März besteht.

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