Illegale Entsorgung verhindern

Dortmund führt kostenloses Angebot für Sperrmüll ein

Müll ist nicht immer handlich und passt in die Tonne. Dortmund bietet jetzt ein neues, kostenloses Angebot für Sperrmüll.

Dortmund – Ab sofort bieten die Dortmunder Abfall-Betriebe (EDG) eine kostenlose Option an, um Sperrmüll loszuwerden. Zunächst sind in einem Testlauf spezielle Sperrmülltage für bestimmte Dortmunder Stadtteile vorgesehen. Der Rat hatte das neue Angebot schon länger gefordert, um illegale Müllentsorgungen zu verringern.

Dortmund: Neues Angebot für Sperrmüll ist kostenlos

Die erste Aktion ist nun für den 13. August im Stadtbezirk Dortmund-Scharnhorst angesetzt. Weitere Termine werden laut der EDG noch bekannt gegeben. Erstmal gilt das Angebot im Stadtbezirk Scharnhorst mit folgenden Stadtteilen:

  • Derne
  • Hostedde mit Grevel
  • Husen-Kurl
  • Kirchderne
  • Lanstrop
  • Scharnhorst Alt und Ost

Sperrmüll kostenlos in Dortmund entsorgen: Das gibt es zu beachten

Die Dortmunder Abfall-Betriebe weisen darauf hin, dass Sperrmüll aus angrenzenden Stadtbezirken nicht abgeholt wird und es verboten ist, Müll aus anderen Stadtteilen heranzuschaffen. Es gibt noch andere Dinge zu beachten. Der Sperrmüll …

  • Muss bis 7 Uhr aufgestellt sein
  • Muss ebenerdig, auf einer öffentlichen Fläche stehen
  • Darf kein Verkehrshindernis darstellen
  • Muss transportfähig sein
  • Soll gesondert von Nicht-Müll stehen

Neues Sperrmüllangebot in Dortmund – das nimmt die Müllabfuhr mit und diese Gegenstände nicht

Dabei ist laut EDG Dortmund nicht alles Sperrmüll, was nicht in die Mülltonne passt. Es gibt aber Merkmale, an denen man erkennt, ob es sich um Sperrmüll handelt (mehr News aus Dortmund bei RUHR24). Zum Sperrmüll gehören zum Beispiel:

  • Möbel ohne Elektronik
  • Gegenstände aus Metall oder Kunststoff wie Wäscheständer
  • Kisten oder Koffer
  • Teppiche
In Dortmund gibt es ab sofort ein neues kostenloses Sperrmüll-Angebot.

Nicht zum Sperrmüll gehören dagegen unter anderem:

  • Gartenhäuser und Zäune
  • Bauabfälle wie auch Badewannen oder Fenster
  • Elektrogeräte und Leuchtröhren
  • Autoteile
  • Grünschnitt
  • Giftige Stoffe wie Lösungsmittel

In Dortmund kämpfen auch Bürger gegen illegale Müllansammlungen. Zwei von ihnen haben kürzlich einen offenen Brief an Dortmunds Oberbürgermeister Westphal geschrieben.

Rubriklistenbild: © dpa

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