Im ganzen Stadtgebiet

Dortmund: Warum heute um 18 Uhr die Kirchenglocken läuten

Reinoldikirche in Dortmund
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Die Reinoldikirche in Dortmund

In vielen Kirchen in Dortmund läuten am Freitag um 18 Uhr außerplanmäßig die Kirchenglocken. Katholische und evangelische Kirchen beteiligen sich gleichermaßen an der Aktion.

Dortmund – 47 Todesopfer hat das Hochwasser in NRW nach Angaben des Innenministeriums gefordert. Am Freitag (23. Juli) soll in Dortmund den Opfern der Flutkatastrophe gedacht werden. Dazu läuten um 18 Uhr die Glocken zahlreicher Kirchen im gesamten Stadtgebiet.

Dortmund: Kirchenglocken läuten am Freitag um 18 Uhr – Gedenken an Opfer des Hochwassers

Zu der Aktion hatte die Evangelische Kirche im Rheinland als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts aufgerufen. Das Erzbistum Paderborn unterstützt diesen Aufruf, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ob es zusätzlich zum Läuten der Kirchenglocken eine Andacht in den Kirchen gibt, regeln die einzelnen Gemeinden unterschiedlich. Einheitlich ist hingegen, dass allen Betroffenen und allen Helfern bei den Gottesdiensten am Sonntag gedacht werden soll.

Kirchen in Dortmund gedenken Flut-Opfern – Bund und Land versprechen schnelle Hilfe

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte bereits im Zeitraum von Freitag (16. Juli) bis Montag (19. Juli) in Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude des Landes angeordnet. Ministerpräsident Armin Laschet besuchte am Dienstag (20. Juli) gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) das Katastrophen-Gebiet in Bad Münstereifel.

Die Kanzlerin und ihr möglicher Nachfolger versprachen schnelle und unkomplizierte Hilfe für Betroffene. Das Land NRW will die Summe der Soforthilfe durch den Bund verdoppeln.