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Das sind die kuriosesten Verbote an Karfreitag in Dortmund

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Von: Karolin Stevelmans

In der Osterzeit stehen gleich mehrere Feiertage an. Die Stadt Dortmund verweist an einem Tag auf besonders skurrile Regeln.

Dortmund – Das lange Osterwochenende steht bevor. An Feiertagen sind die Supermärkte und andere Geschäfte geschlossen, sodass viel Zeit für die Familie bleibt. An Karfreitag gelten neben den gewöhnlichen Regeln an Feiertagen einige kuriose Verbote, auf die die Stadt Dortmund aufmerksam macht.

Karfreitag in Dortmund – kuriose Verbote und Regeln an den Oster-Feiertagen

Alle Arbeitnehmer in NRW können sich auf ein langes Osterwochenende freuen. Denn Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gelten als gesetzliche Feiertage, an denen ein allgemeines Arbeitsverbot gilt. Laut dem Gesetz über die Sonn- und Feiertage sind an diesen Tagen zudem Versammlungen und Veranstaltungen untersagt, die Gottesdienste unmittelbar stören.

Die Osterfeiertage fallen dieses Jahr auf folgende Daten:

Ein paar Feiertage im Jahr sind als sogenannte „Stille Feiertage“ gesetzlich geschützt. So herrschen an Karfreitag und an drei Feiertagen im November strengere Regeln.

Karfreitag in Dortmund – kuriose Regeln und Verbote an Ostern

Der Gründonnerstag ist in Nordrhein-Westfalen kein gesetzlicher Feiertag. Doch trotzdem sieht das Gesetz an diesem Tag ein Verbot vor, das dem ein oder anderen kurios vorkommen mag. Denn ab 18 Uhr ist am Gründonnerstag öffentliches Tanzen verboten.

An Feiertagen gelten besondere Verbote und Regeln.
An Feiertagen gelten in NRW zum Teil kuriose Regeln und Verbote. © Bihlmayerfotografie/Imago

Ähnliche Regeln gibt das Gesetz auch für den stillen Feiertag an Karfreitag vor. Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund weist darauf hin, dass an Karfreitag beispielsweise keine Märkte, Sport- oder Tanzveranstaltungen und andere öffentliche unterhaltende Veranstaltungen erlaubt sind (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Deswegen verlegt die Stadt Dortmund die Wochenmärkte, die normalerweise freitags stattfinden, auf Gründonnerstag. Betroffen sind die Märkte in Eving, Huckarde, Dorstfeld sowie der Hörder Stiftsmarkt, der Nordmarkt und der Hansa-Markt.

Gänzlich ausfallen am Karfreitag müssen etwa musikalische Auftritte, Zirkusveranstaltungen oder der Betrieb von Spielhallen. Somit sind an diesem Tag auch gewerbliche Sportwetten untersagt. Wer gegen einer dieser Vorschriften verstößt, kann mit einem Bußgeld bestraft werden.

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