Bild: RUHR24

Zwei WDR-Journalisten in Dortmund haben am Mittwoch Briefe mit weißem Pulver erhalten. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich um Backpulver handelt.

  • Journalisten berichten in Dortmund über Rechtsextremismus.
  • Staatsschutz ermittelt nach Fund von weißem Pulver.
  • Pulver als Backpulver bestätigt.

Update, Mittwoch (18. September), 13.14 Uhr: Die Sonderkommission Rechts ermittelt in Dortmund erneut nach dem Versand eines Droh-Briefs mit weißem Pulver. Der Empfänger: Ein Blogger aus dem antifaschistischen Milieu.

Update, Donnerstag (4. Juli), 6.33 Uhr: Wie die dpa berichtet, handelt es sich bei dem weißen Pulver um Backpulver. Als Absender war ein antifaschistisches Recherche-Netzwerk genannt. Die Polizei geht bei dem Vorfall von einem politischen Hintergrund aus. Die Soko „Rechts“ ermittelt.

Erstmeldung:

Die Polizei rückte am Mittwoch (3. Juli) zu zwei Einsätzen in Dortmund aus, bei denen es um weißes Pulver in Briefen ging.

Den ersten dieser Briefe bekam ein Journalist des WDR-Landesstudios Dortmund. Der Brief mit dem weißen Pulver war direkt an den Sender an der Ardeystraße gesendet worden.

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Brief mit weißem Pulver an Journalisten aus Dortmund

Ein zweiter Brief, ebenfalls mit weißem Pulver gefüllt, ging an einen weiteren Journalisten aus Dortmund, der in Wambel wohnt. Auch in dessen Wohnung am Breierspfad hatte die Polizei am Mittwoch einen Einsatz.

Beide betroffenen Männer haben in ihrer Berichterstattung einen thematischen Schwerpunkt auf Rechtsextremismus.

Staatsschutz ermittelt

Inzwischen ermittelt der Staatsschutz, wie ein Polizeisprecher gegenüber RUHR24 sagte.

Immer wieder kommt es zur Sendung von Briefen mit weißem Pulver. Zuletzt stellte sich die Substanz immer wieder als harmlos heraus, etwa als Vitamin C oder Backpulver.

Welche Substanz die Briefe an die beiden Journalisten beinhalteten, steht bislang noch nicht fest. Sie sollen laut ersten Informationen aber nicht verletzt sein.