Parkzonen für Anwohner

Weniger Parkplätze für Besucher in der Dortmunder Innenstadt: Neue Regeln sollen Anwohner entlasten

+
Einen Parkplatz in Dortmund zu finden ist gar nicht so einfach

In der Dortmunder Innenstadt könnte das Parken für Besucher bald noch schwieriger werden. Rund die Hälfte aller Parkplätze gehören bald den Anwohnern.

  • Die Stadt Dortmund geht gegen die schwierige Parksituation in den Wohngebieten rund um die City vor.
  • Dazu sollen neue Parkzonen in den entsprechenden Wohngebieten eingerichtet werden.
  • Schon 2020 sollen die ersten Parkplätze eingerichtet werden.

Dortmund - Die Parkplatzsituation in der Dortmunder Innenstadt bessert sich. Insgesamt 21 neue Bewohnerparkzonen sollen die Anwohner in der Innenstadt bekommen. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

Dortmund: Neue Parkzonen sollen Anwohner in Dortmund-Mitte entlasten

Die neuen Parkzonen sollen die Anwohner in der Innenstadt zugute kommen. Bisher war es immer Glückssache, ob man in der Nähe oder gar vor dem Haus einen Parkplatz bekommen hat. Im Zweifelsfall mussten die Anwohner auch mal einen kleinen Spaziergang von Parkplatz zum Wohnhaus einlegen. 

Bisher gibt es diese Parkzonen bereits im Klinik- und Gerichtsviertel, in der Chemnitzer Straße und in der Joseph-Scherer-Straße in Dortmund-Mitte. Nach dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-West am Mittwoch (27. Dezember), kommen nun zwei weitere Parkzonen dazu. Anwohner der Gutenberg- und Löwenstraße können sich nun bald auf eigene Parkplätze vor dem Haus freuen.

Parkzonen in Dortmund wurden vor zwei Jahren beschlossen - erste Umsetzung für 2020 geplant

Die, bereits im Jahr 2017 von der Stadt Dortmund beschlossenen, Parkzonen werden in vier Stufen eingeteilt. In Stufe 1 werden besonders die Anwohner rund um den Wall entlastet. Die sechs Parklizenz-Gebiete sollen bereits im kommenden Jahr 2020 umgesetzt werden. Die Anwohner am Wall kämpfen bereits seit Jahren bei der Stadt für so eine Parkzone.

Die Gutenberg- und die Löwenstraße sind jetzt die ersten Zonen, die entstehen werden. Bereits im Mai hat die Verwaltung die Pläne den Anwohnern des Gebiets vorgestellt. Der Plan sieht vor, dass tagsüber maximal die Hälfte der Parkplätze für die Bewohner reserviert werden. Das soll auch anderen Menschen, beispielsweise Besucher der Anwohner, die Chance geben, einen Parkplatz zu finden. Auch das Parkchaos im Dortmunder Kreuzviertel soll bald beendet werden.

Parkzonen Dortmund: Rund die Hälfte aller Parkplätze sind für Anwohner vorgesehen

Diese müssen dann allerdings einen Parkschein ziehen und können nur zeitlich begrenzt parken. Aber Achtung: Das Parkticket in Dortmund ist in diesem Jahr teuer geworden. Von dieser Regel werden die Anwohner natürlich ausgeschlossen. 

Sie dürfen in den speziell gekennzeichneten Parkzonen zeitlich unbegrenzt und mit ihrem Ausweis auch kostenlos parken. Die Gutenbergstraße in Dortmund-Mitte wird die erste Parkzone bekommen. Insgesamt gibt es dort 306 öffentliche Parkplätze. Davon sollen 120 Parkplätze für die Bewohner der Straße reserviert werden. 

Diese können dann nur mit einem speziellen Ausweis den Parkplatz nutzen, den sie von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen. Für die restlichen 176 Parkplätze muss weiterhin ein Parkschein gezogen werden. Zehn Parkplätze werden in der Straße unbewirtschaftet bleiben.

Weitere Parkzonen in Dortmund für die kommenden Jahre geplant

Die zweite Parkzone an der Löwenstraße betrifft sogar noch mehr Parkplätze. 345 Stellplätze werden östlich des Ostwalls neu vergeben. Aus den 345 Stellplätzen sollen 145 Parkplätze für die Bewohner des Viertels reserviert werden. Bei 180 Parkplätzen muss ein Parkschein gezogen werden. Das betrifft vor allem die Löwen-, Töllner- und Erzbergstraße, sowie am Heiligen Weg. 

Weitere Parkzonen sollen an der Geschwister-Scholl-Straße, an der Westerbleichstraße am Hauptbahnhof Nord, an der Ritterstraße und im Union-Viertel zwischen der Möllerstraße und der Rheinischen Straße entstehen. Wann genau die neuen Parkzonen realisiert werden, ist bisher noch nicht bekannt.

Mehr zum Thema