Kampf gegen das Coronavirus

Corona-Impfungen in Dortmund: Impfzentrum ändert Öffnungszeiten

Das Impfzentrum in Dortmund hat seine Arbeit aufgenommen. Täglich sollen hier bald tausende Menschen gegen Corona geimpft werden. Doch wie läuft die Impfung ab? Was muss beachtet werden?

Update, Donnerstag (25. Februar), 12.45 Uhr: Das Impfzentrum in Dortmund weitet seine Öffnungszeiten aus. Parallel dazu fahren auch die Shuttle-Busse vom Hörder Bahnhof zum Impfzentrum ab dem 1. März von 7.30 Uhr bis 20.30 zur Warsteiner Music Hall. Der Bus der Linie E451 fährt in der Regel im 15-Minuten-Takt zum Impfzentrum (Haltestelle Phoenix Halle) und zurück.

VirusCoronavirus/Sars-Cov-2
ErkrankungCovid-19
SchutzmaßnahmenMaske tragen, Abstand halten, Hände waschen, Impfung

Impfzentrum Dortmund: Start der Impfungen durch Wintereinbruch erschwert

Update, Montag (8. Februar), 8.15 Uhr: Heute öffnen die Impfzentren in NRW. Trotz der aktuell extremen Witterung soll der Impfstart wie geplant ablaufen. Alle Impfberechtigten, die einen Termin haben, können sich heute also wie vorgesehen ihre Corona-Impfung verabreichen lassen, informiert das Gesundheitsministerium NRW.

Wer allerdings aufgrund der glatten Straßen und der Kälte nicht zum Impfzentrum gelangen kann, braucht keine Sorge zu haben, dass der Impftermin verfällt. Alle, die witterungsbedingt nicht in der Lage sind, ihren heutigen Termin wahrzunehmen, können am morgigen Dienstag (9. Februar) zu gleichen Zeit, wie der heutige Termin vereinbart war, sich im Impfzentrum gegen Corona impfen lassen. Wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilt, ginge kein Termin wegen des Wintereinbruchs verloren.

Dortmund: Impfzentrum beginnt mit Corona-Impfungen vor Ort

Update, Mittwoch (3. Februar), 8.30 Uhr: Am Montag (8. Februar) nimmt das Impfzentrum in Dortmund in der Warsteiner Music Hall seinen Betrieb auf. Da nun zunächst alle Menschen über 80 Jahre geimpft werden sollen, hat die Stadt verschiedene Vorkehrungen getroffen, um einen barrierefreien Zugang für die Senioren zu gewährleisten.

Wie die Stadt mitteilt, stünden an der Konrad-Zuse-Straße in direkter Nähe zur Warsteiner Music Hall ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Zwischen dem Bahnhof Hörde und dem Impfzentrum verkehre zudem ein Shuttlebus. Für den Weg vom Parkplatz zum Impfzentrum könnten die Besucher zudem auf das Hilfsangebot des „Impf-Express“ zurückgreifen: Bei Bedarf können sich alle, die Hilfe benötigen, beim Personal am Parkplatz melden. Helfer fahren die Senioren dann mit Elektrofahrzeugen vom Parkplatz zum Eingang des Impfzentrums.

Im Impfzentrum selber stehen Rollstühle und weitere Helfer bereit, die während des Besuchs im Impfzentrum allen Besuchern behilflich sind. Das gesamte Impfzentrum ist barrierefrei. Die Impfstraßen können sowohl mit Rollstuhl oder Gehhilfen wie einem Rollator, genutzt werden. Jeder, der geimpft wird, darf zudem eine Begleitperson mitbringen – sowohl zur Unterstützung bei der Mobilität, als auch zur Überwindung von Sprachbarrieren. Begleitpersonen könnten jedoch nicht geimpft werden, so die Stadt. Sie benötigen einen eigenen Termin.

Dortmund: Corona-Massenimpfung beginnt in NRW

Erstmeldung, Mittwoch (23. Dezember), 9 Uhr: Die Reihenfolge steht fest und der Impfstoff ist da. In wenigen Tagen kann es in Dortmund und ganz NRW mit dem Impfen losgehen. Die erste Corona-Impfung soll sogar noch an Weihnachten verabreicht werden. Doch rund um die Impfung gibt es das ein oder andere zu beachten.

Dortmund: Ablauf der Corona-Impfung ist genau geplant

Zunächst einmal: Bis es für die allermeisten für uns losgeht, könnte es noch ein wenig dauern. Denn mit der ersten Fuhre am 26. Dezember gehen zunächst nur 9.750 Corona-Impfdosen an NRW. Zwar sollen schon am 28. und am 30. Dezember weitere Corona-Impfstoff-Lieferungen für NRW folgen, doch die gehen allesamt zunächst einmal an die „Gruppe Eins“ des Corona-Impfplans.

Wer wird zuerst geimpft?

Laut Impfplan werden zunächst Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und Personen über 80 Jahre gegen Corona geimpft. Auch Pfleger, Ärzte und Klinikpersonal, das in engem Kontakt zu gefährdeten Gruppen steht, gehören zu der priorisierten Gruppe. Wie es in der Reihenfolge der Corona-Impfung weiter geht, lest ihr hier.

Doch auch wenn es am Anfang knapp wird mit den verfügbaren Impfdosen: In den ersten zwölf Tagen, so hat es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn versprochen, sollen in Deutschland rund 300.000 Menschen gegen Corona geimpft werden.

Dortmund: Ein Termin zu Impfung gegen Corona muss zwingend vereinbart werden

Früher oder später soll also jeder dran kommen, der geimpft werden möchte. Bereits im Januar sollen laut Apotheken Umschau bis zu vier Millionen Impfdosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer zur Verfügung stehen. Dennoch: Die Impfung ist freiwillig. Eine Impfpflicht soll es nicht geben (mehr News zur Corona-Pandemie auf RUHR24.de).

Wie macht man an einen Termin zur Impfung?

Wenn man dann schließlich dran ist, muss jedoch zwingend ein Termin zum Impfen vereinbart werden. Anstatt sich einfach auf den Weg zum Impfzentrum zu machen, sollte man also vorher die Impf-Hotline unter 116117 für die Terminvergabe anrufen. Ohne Termin wird es keine Impfung geben, informiert das Land NRW in einer Information zu der Corona-Impfung.

Nach Terminvereinbarung erhält man einen Bestätigungscode und nur mit dem erhält man seine Impfung dann auch tatsächlich. Eine direkte Terminvergabe in den Impfzentren soll es in NRW nicht geben. Und: Wer geimpft werden will, sollte sich selbst informieren, wann er dran ist und gegebenenfalls Nachweise über eine Vorerkrankung, die zur Impfung berechtigen, bereithalten. Bislang ist nicht geplant, dass die Personen, die als nächstes geimpft werden, angeschrieben werden sollen.

Impfzentrum Dortmund: So läuft die Impfung vor Ort ab

Die Impfungen gegen das Coronavirus sollen in Dortmund an sieben Tagen der Woche zwischen 8 und 20 Uhr erfolgen. Auch an Feiertagen. Wichtig zu wissen ist auch: Eine einzelne Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer reicht nicht aus. Das Präparat muss zweimal verabreicht werden. Man braucht also auch zwei Termine für eine Corona-Impfung.

Insgesamt gibt es im Impfzentrum Dortmund zehn Impfstraßen.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab?

Jeder, der geimpft werden will, durchläuft eine „Impfstraße“. In Dortmund können insgesamt bis zu zehn solcher Straßen aufgebaut werden. Starten will man zunächst mit zweien. Zuerst wird Fieber gemessen. Anschließend wird im ersten Wartebereich ein Fragebogen ausgefüllt und der Aufklärungsbogen unterschreiben.

Dann erfolgt nach einer Gesundheitsprüfung die Corona-Impfung. Im Anschluss müssen die Geimpften rund 15 Minuten in einem weiteren Wartebereich abwarten, ob sich unerwünschte Reaktionen auf die Impfungen zeigen

Was kostet mich die Impfung?

Nichts. Die Kosten für die Impfung übernimmt der Bund.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

Das Impfzentrum in Dortmund in der Warsteiner Music Hall verfügt über einen großen Parkplatz. Wer jedoch lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen möchte, kann das auch relativ unproblematisch tun.

Corona-Impfung in Dortmund: Sonderbusse zum Impfzentrum

Für einen reibungslosen Transport zum Impfzentrum hin und wieder zurück will die DSW21 einen Shuttle-Bus einsetzen. Der soll zwischen Hörde Bahnhof und der Phoenix Halle verkehren. Ab dem 4. Januar sollen die Sonderbusse – meist alle 15 Minuten – ab halb acht morgens bis abends um 20.30 Uhr verkehren.

Zu diesem Zeitpunkt soll auch das Impfzentrum in Dortmund seine Arbeit aufnehmen. Bis dahin sind mobile Impfteams unterwegs, um Menschen in Pflege- und Altenheimen zu impfen.

Und wenn es Probleme oder Nebenwirkungen gibt?

Nebenwirkungen können laut der Apotheken Umschau wie bei jeder anderen Impfung auch auftreten. Auf die üblichen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Einstichstelle sollte sich jeder einstellen. Auch Durchfall, Gelenkschmerzen oder Fieber könnten auftreten, was jedoch kein Grund für größere Sorgen sei.

Corona-Impfung: „Normale“ Nebenwirkungen können auftreten

Um negative Wirkungen direkt nach der Impfung beobachten zu können, müssen Geimpfte direkt nach der Impfung noch 15 Minuten im Impfzentrum in einem Wartebereich bleiben. Erst danach können sie nach Hause gehen – allerdings nicht ohne vorher einen Termin für die zweite Impfung vereinbart zu haben.

Übrigens: Grund zur Sorge, dass der Impfstoff bei der neuen Variante des Coronavirus aus Großbritannien schlechter wirkt, scheint es bislang nicht zu geben. Laut spiegel online geht Biontech-Chef Uğur Şahin davon aus, dass der Corona-Impfstoff seines Unternehmens auch gegen die in Großbritannien aufgetauchte Mutation des Virus wirkt.

Rubriklistenbild: © Dortmund-Agentur/Roland Gorecki

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