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Dortmund: Tierschützer retten misshandelte Hündin – sie sollte entsorgt werden

Tierschützer der Arche90 aus Dortmund haben einen schwer misshandelten Hund gerettet und suchen jetzt nach Hinweisen.

Dortmund – Es ist ein trauriges Bild. Ein kleiner Hund schaut scheu und mit offensichtlichen Verletzungen in die Kamera. Er trägt eine Plastiktüte um den Hals. Tierschützer aus Dortmund sind entsetzt.

StadtDortmund
TierschutzorganisationArche90
Themamisshandelter Hund

Dortmund: Arche90-Mitarbeiter entsetzt – Hündin sollte entsorgt werden

Jetzt suchen die Mitarbeiter der Arche90 aus Dortmund nach Hinweisen. Wem gehört dieser Hund? Kann jemand Hinweise geben? Hat jemand etwas gesehen? Die Tierschützer wenden sich auf ihrer Facebook-Seite an ihre Community. Auch andere Medien wie die Ruhr Nachrichten haben schon über den Fall von Tiermisshandlung berichtet.

Der Hund sollte offensichtlich entsorgt werden, sagt Gabriele Bayer von Arche90 gegenüber den Ruhr Nachrichten. Man sei jetzt auf der Suche nach dem ehemaligen Halter, der zur Rechenschaft gezogen werden soll (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Hündin wurde in Hörde gefunden und hatte zahlreiche Verletzungen

Die Hündin sei zwei bis drei Jahre alt und in Hörde gefunden worden. Neben den auch auf den Fotos offensichtlichen Verletzungen sind weitere gefunden worden – am ganzen Körper. Doch es kommt noch Schlimmer.

Tierschützer aus Dortmund haben an den Pfoten und am Hals Gummibänder entdeckt. Diese haben offenbar die Blutzufuhr unterbinden sollen. Zudem war eine Plastiktüte um den Hals gespannt.

Für die in Dortmund-Hörde gefundene Hündin kam die Hilfe rechtzeitig. Sie hätte sterben sollen, da sind sich die Tierschützer sicher. Tierärzte haben sich um das Tier gekümmert. Aktuell lebt sie bei einer Pflegefamilie und soll weitervermittelt werden, sobald es ihr besser geht und Tierärzte grünes Licht geben.

Tierschützer aus Dortmund retten Hund und suchen jetzt nach Hinweisen.

Dortmund: Halter soll nun mit Hinweisen aus der Bevölkerung gefunden werden

Die Tierschützer von Arche90 sind jetzt auf der Suche nach dem ehemaligen Halter. Es sei zu verhindern, dass er oder sie noch einmal die Chance hat, so etwas zu machen. Gegenüber der Zeitung äußerte Gabriele Bayer, dass solche Fälle leider häufiger werden. Hunde, Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen werden immer häufiger gefunden.

Wer etwas im Zusammenhang mit der Misshandlung der Hündin sagen kann, soll sich unter der 0231 87 53 97 oder info@arche90.de melden. Zuletzt hat die Tierschutzpartei in Dortmund eine Tierklappe gefordert, wo Halter, die mit ihren Tieren überfordert sind, diese abgeben können.

Rubriklistenbild: © Arche90 Dortmund

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