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Dortmund: Tierschützer retten blinden Hund – er wurde an der Straße zum Sterben ausgesetzt

Ausgesetzter Hund und Dortmunder U
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In Dortmund wurde ein schwerkranker Hund an einer Straße entdeckt.

Der Tierschutzverein Arche 90 e.V. in Dortmund kümmert sich aktuell um einen Beagle, der in einem sehr schlechten Zustand in einer Hundebox zurückgelassen wurde.

Dortmund – Am Sonntag (1. August) wurde in Dortmund* ein älterer Beagle nahe der Lindenhorster Straße 100 ausgesetzt. Laut der Dortmunder Tierschutzorganisation Arche 90 e.V. befindet sich der Hund in einem äußerst schlechten Zustand. „Er wurde mutmaßlich zum Sterben zurückgelassen“, heißt es.

TierschutzorganisationArche 90 e.V.
StadtDortmund
AdresseAm Westheck 109a

Dortmund: Verletzter Hund wohl zum Sterben ausgesetzt – Tierschützer suchen Zeugen

Der Hund sei blind, habe deutliche Verletzungen an der Haut und scheide Eiter über das Maul und die Ohren aus. Aktuell kümmern sich die Tierschützer von Arche 90 um den Beagle. Der Verein sucht nach Hinweisen zu dem gefundenen Vierbeiner (mehr News aus Dortmund* bei RUHR24).

Wer hat diese Hundebox schon einmal gesehen? Arche 90 sucht Zeugen in Dortmund.

Wer den Hund kennt, die Hundebox schon einmal gesehen hat oder am Fundort nahe der Lindenhorster Straße 100 in Dortmund etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich bei der Tierschutzorganisation melden. Hinweise können über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter (0231 87 53 97) oder per Mail mit dem Betreff „Ausgesetzter Beagle“ an info@arche90.de hinterlassen werden.

Dortmund: Ausgesetzter Beagle in Tierklinik operiert – Hund muss sich nach Eingriff erholen

Wie Gabi Bayer von der Arche90 gegenüber Bild erklärte, sei der Hund am Montag (2. August) in einer Tierklinik operiert worden. Er müsse sich nun erst einmal von dem Eingriff erholen. Danach habe er aber „ein paar schöne Jahre in einem liebevollen Zuhause verdient“.

Der ältere Beagle wurde in einem schlechten Zustand zurückgelassen.

In den Kommentaren zum Facebook-Post der Arche 90 ist das Entsetzen über den Vorfall groß. „Was muss der arme Kerl für eine Angst gehabt haben und auch Schmerzen? Das tut mir in der Seele weh“, ist dort etwa zu lesen. „Hoffentlich erkennt jemand den Hund und die Besitzer werden dann gefunden, damit diese eventuell mal eine empfindliche Strafe erhalten“, schreibt eine andere Facebook-Nutzerin.

Video: Ausgesetzten Hund gefunden? So handeln Sie richtig

Eine solche Strafe erwartet die Besitzer tatsächlich, sollten sie ausfindig gemacht werden können. Denn das Aussetzen von Haustieren ist in Deutschland verboten. Das regelt das Tierschutzgesetz. Wer ein „im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier“ aussetzt, um sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen, muss mit einem Bußgeld bis zu 25.000 Euro rechnen.

Die Tierschutzorganisation Arche 90 hat es immer wieder mit Härtefällen zu tun. Ende 2020 kam „Sweety“ in die Obhut der Tierschützer, nachdem Kinder in Dortmund mit dem Hundewelpen Fußball spielten*. Als der Welpe zum Tierarzt gebracht wurde, entdeckte der eine ganze Reihe weiterer körperlicher Misshandlungen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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