Geschafft! Stadt Dortmund hat letzte Wohnung des Horrorhochhauses gekauft - Abriss naht!

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Horrorhaus Kielstraße 26

Dortmund/NRW - Die Stadt macht endlich ernst! Das sogenannte Horrorhaus in der Kielstraße 26 soll abgerissen werden. Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun.

Es ist geschafft! Die Stadt Dortmund kann den Abriss des sogenannten Horrorhochhauses in der Kielstraße 26 in der Dortmunder Nordstadt endlich angehen. Die letzte Wohnung wurde durch die Stadt erworben.

  • Der Abriss des Hochhauses wird seit jahrelangem Leerstand angegangen.
  • Vor 16 Jahren schon wurden die Zugänge verschlossen und zugemauert.
  • Auch eine Nachbarimmobilie will die Stadt kaufen.

Update, Dienstag (18. Juni), 14.20 Uhr: Die Stadt hat am Dienstag mitgeteilt, die letzte Wohnung des Hochhauses gekauft zu haben. "Der Abriss des Hochhauses wird nun vorbereitet", heißt es in einer Stellungnahme. Näheres will die Stadt bei einem Pressetermin am 25. Juni bekanntgeben.

Der Ankauf und Abriss der Kielstraße 26 ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms „Stadtumbau-West“. Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Update, Donnerstag (21. Februar), 9 Uhr: Noch eine der 102 Wohnungen muss die Stadt Dortmund kaufen. Der Abriss rückt also näher. Viele der Wohnungen sind noch möbliert, deswegen möchte die Stadt das "Horrorhochhaus" jetzt ausmisten.

„Wir haben den Auftrag erteilt, das Haus zu entrümpeln“, erklärte Susanne Linnebach als Leiterin des Amtes für Stadterneuerung auf Anfrage der Ruhr Nachrichten. Vor den Häusern warten mehrere Container darauf, gefüllt zu werden. Im April soll alles entrümpelt sein, sagt Linnebach.

In einem der Nebengebäude soll ein Kindergarten entstehen, den die Nordstadt auch dringend benötigt. Die Stadt hat dafür 2,5 Millionen Euro Fördergelder erhalten.

Erstmeldung, Dienstag (10. Juli), 11.28 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten berichten, könnten im Herbst 2019 die Abbrucharbeiten des sogenannten Horrorhochhauses in der Kielstraße 26 starten. Das 18 Stockwerke hohe Gebäude befindet sich in der Dortmunder Nordstadt und steht seit einiger Zeit leer.

Vor 16 Jahren schon wurden die Zugänge verschlossen und zugemauert. Seit dem ist das Gebäude immer weiter heruntergekommen und zur Anlaufstelle von Junkies und Tieren geworden. Bevor das Haus allerdings endgültig abgerissen werden kann, hat die Stadt Dortmund noch einiges zu tun.

Stadt will Nachbar-Immobilie kaufen

Zum einen muss nämlich die Zustimmung aller 44 Wohnungseigentümer eingeholt werden und zum anderen möchte die Stadt die Nachbars-Immobilie kaufen. Bei der Zustimmung fehlen lediglich noch die Zusagen zweier Eigentümer. Auch in das Vorhaben das Gebäude in der Kielstraße 28 für 400.000 Euro zu kaufen kommt langsam Bewegung.

Dort steht ein Wohn- und Geschäftshaus mit einem Ladenlokal im Erdgeschoss. Der Kauf des Nachbarhauses ist für die Stadt äußerst wichtig, da für den Abriss des Horrorhauses nicht nur die Eigentümer zustimmen müssen, sondern auch die Eigentümer von insgesamt acht benachbarten Häusern. Problematisch ist jedoch, dass jeder der Nachbar-Eigentümer kleinere Anteile am Grundstück des sogenannten Horrorhauses besitzt.

Die Stadt fürchtet, dass das Haus in der Kielstraße 28 an eine Privatperson verkauft werden könnte, die die Verhandlungen erschweren könnte. Aus diesem Grund will sie jetzt zuschlagen und das Haus inklusive Tiefgarage erwerben, um es in ferner Zukunft wieder zu verkaufen.

Die Stadt hat dafür 2,5 Millionen Euro Fördergelder erhalten und soll deshalb an dieser Stelle ein Gebäude für öffentliche Nutzung errichten. Denkbar wäre eine Kita.