Zeugen alarmieren Polizei

Üble Tat in Dortmund-Hörde: Frau aus dem Nichts brutal zusammengeschlagen

In Dortmund-Hörde kam es am Freitagabend zu einem brutalen Angriff auf eine Frau. Die Polizei war im Einsatz.
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In Dortmund hat es im Stadtteil Hörde am Freitag (5. Februar) einen Polizeieinsatz gegeben. Eine Frau wurde vor einem Wohnhaus brutal verprügelt.

Dortmund - In Dortmund-Hörde meldeten Zeugen am Freitagabend einen schlimmen Vorfall. Gegen 19.35 Uhr alarmierten sie die Polizei: In der Dessauerstraße soll ein Mann eine 68-jährige Frau angegriffen und verletzt haben.

StadtteilDortmund-Hörde
Fläche5.916 km²
Einwohner26.301 (2019)

Brutale Attacke in Dortmund-Hörde: Mann tritt mehrfach auf 68-jährige ein

Laut Angaben der Zeugen soll sich die Tat vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses in der Dessauerstraße in Dortmund-Hörde ereignet haben. Dort habe ein 26-jähriger Mann auf die Frau eingetreten. Der Tatverdächtige soll auch dann nicht von ihr abgelassen haben, als die Frau schon am Boden lag.

Die 68-jährige Dortmunderin hat sich bei der brutalen Attacke schwere Verletzungen zugezogen. Sie musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizeieinsatz in Dortmund-Hörde: Tatverdächtiger soll 68-jährige Frau aus dem Nichts angegriffen haben

Wie es zu der heftigen Tat im Dortmunder Stadtteil Hörde gekommen sein soll, schildert die Polizei in einer aktuellen Mitteilung. „Ersten Ermittlungen zufolge hatte er die Frau unvermittelt und wegen einer Nichtigkeit angegriffen“, heißt es dort (mehr aktuelle News aus Dortmund auf RUHR24.de).

Die Beamten konnten noch vor Ort den 26-jährigen Tatverdächtigen, der wohnhaft in Dortmund ist, festnehmen. Dieser hatte sich jedoch offenbar noch nicht beruhigt. Auf dem Weg ins Polizeigewahrsam leistete der 26-Jährige gegen die Maßnahmen der Polizisten Widerstand.

Dortmund-Hörde: Tatverdächtiger leisten bei Festnahme Widerstand gegen die Polizei

Der Mann befindet sich laut den Angaben der Dortmunder Polizei aber mittlerweile in Untersuchungshaft. Er wurde bereits einem Haftrichter vorgeführt.

Hörde wurde zuletzt im Herbst 2020 Schauplatz eines brutalen Angriffs - dieser endete damals tragischerweise tödlich. In der Halloween-Nacht (1. November) kam es am Hörder Bahnhof zu einer Messerstecherei. Ein 41-jähriger Mann starb - ein 19-Jähriger steht in Verdacht, ihm die tödlichen Stichverletzungen zugefügt zu haben.

Video: Rollentausch: Festgenommener Mann beißt Polizeihund

Noch ist der Fall aus Hörde allerdings nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Zeugen werden befragt, und DNA-Spuren und Videomaterial ausgewertet. Unter anderem wird der Frage nachgegangen, ob der 19-Jährige aus Notwehr gehandelt haben könnte.