Kein Durchkommen

Dortmund: Hochzeitsgäste blockieren Wall am Hauptbahnhof – Polizei ermittelt

Immer wieder sorgen Hochzeitsgesellschaften für skurrile Situationen im Straßenverkehr. Manche Freundeskreise gehen einen Schritt zu weit.

Dortmund – Der Wall am Hauptbahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Dortmund. Häufig staut sich der Berufsverkehr in diesem Bereich. Wenn dann noch eine gutgelaunte Hochzeitsgesellschaft dazustößt, kommen Autofahrer an ihre Grenzen.

DatumSonntag, 8. Mai
StadtDortmund
ThemaHochzeitsgesellschaft tanzt auf Wall

Dortmund: Hochzeitsgäste legen Wall am Hauptbahnhof lahm

Eine ausgelassene Hochzeitsgesellschaft hat am Wochenende (8. Mai) für einen außergewöhnlichen Stau in Dortmund gesorgt. Gegen 17.40 Uhr parkten sie ihre Autos mitten auf dem Wall und blockierten damit die komplette Fahrbahn zwischen Burgtor und Bahnhofsplatz in Richtung Hauptbahnhof.

Hochzeitsgäste tanzen auf dem Wall in Dortmund und sorgen für Stau

Für ein paar Minuten ging auf der Fahrbahn Richtung Dortmund Hauptbahnhof nichts mehr. Die Gäste beließen es nicht bei dem Parken der Autos, sie stiegen auch aus. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, klatschte und tanzte die Hochzeitsgesellschaft mindestens fünf Minuten lang – bis die Polizei kam.

Durch die Hochzeitsaktion staute sich der Verkehr auf dem Königswall für mehrere Minuten. Auch ein Linienbus steckte im Verkehr fest. Die hupenden Autofahrer hinderten die Hochzeitsgäste nicht daran, Fotos zu machen und zu feiern (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Hochzeitsgesellschaft auf Wall in Dortmund: Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Als die Polizei kam, hatten sich die Hochzeitsgäste schon aus dem Staub gemacht, wie eine Sprecherin der Polizei Dortmund bestätigt. Deshalb konnten die Personalien der Stauverursacher nicht festgestellt werden.

Die Polizei Dortmund hofft jetzt über Videos, Personen oder Autos zu erkennen. Die Hochzeitsgesellschaft könnte eine Strafe wegen Eingriffs in den Straßenverkehr erwarten.

Rubriklistenbild: © Sabrina Wagner/RUHR24; Norbert Schmidt/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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