Hochwasservorsorge

Dortmund: Stadt stellt sich für Naturkatastrophe auf – umfangreiches Schutzkonzept

Die Stadt Dortmund ergreift weitere Maßnahmen für den Schutz vor Überflutungen und Hochwasser durch Starkregen.

Dortmund – Der Starkregen im Sommer 2021 hat weite Teile des Landes überflutet. Auch die Stadt Dortmund war von Hochwasser und Überflutungen betroffen. Um in Zukunft besser vor Starkregen und Extremwetterereignissen geschützt zu sein, will der Verwaltungsvorstand der Stadt weitere Maßnahmen für die Hochwasservorsorge ergreifen.

StadtDortmund
BundeslandNRW
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Maßnahmen für den Schutz vor Starkregen – Stadt plant umfangreiches Schutzkonzept

Um die Überflutungs- und Hochwasservorsorge zu verbessern, habe die Stadtverwaltung in der Vergangenheit mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammengearbeitet. Die Starkregengefahrenkarte und die aufgelisteten Maßnahmen zur Überflutungs- und Hochwasservorsorge auf der Homepage der Stadt bieten für die Bürger in Sachen Hochwasservorsorge eine erste Orientierung.

Doch die Flutereignisse im Juli 2021 haben die Relevanz des Hochwasserschutzes noch einmal deutlich gemacht. Daher will die Stadt Dortmund jetzt ein umfangreiches Schutzkonzept ausarbeiten, um auf zukünftige Starkwetterereignisse besser reagieren zu können und Vorsorge für Extremwetterlagen zu treffen. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe für die Bereiche Hochwasser und Überflutung gebildet, die sich bereits seit Sommer 2021 mit möglichen Schutzmaßnahmen befasst.

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat weite Teile von NRW besonders stark getroffen.

Dortmund: Konzept für bessere Hochwasservorsorge – Maßnahmen in zahlreichen Verwaltungsbereichen

Das Schutzkonzept soll nach Angaben der Stadt Dortmund auf die bisherigen Grundlagen des Hochwasserschutzes aufbauen. Betroffene Handlungsfelder seien vor allem die Informationsvorsorge, die kommunale Flächenvorsorge und bestimmte bauliche Maßnahmen auf kommunaler Ebene. Aber auch die Verwaltungsverfahren sowie das Krisenmanagement bei Starkregen sind Bereiche, bei denen Handlungsbedarf bestehe.

Dortmund: Stadt will Hochwasserschutz verbessern – Vorsorge für Überflutung und Hochwasser

Konkrete Details zum Schutzkonzept für das Stadtgebiet werden nun von der Arbeitsgruppe ausgearbeitet. Unterschiedliche Akteure der Stadt sind am Konzept beteiligt. Dabei soll laut der Stadt Dortmund auch der Unterschied zwischen der Überflutungs- und der Hochwasservorsorge herausgestellt werden. Die Vorsorge für Überflutungen betreffen bauliche, betriebliche sowie organisatorische Maßnahmen zur Risikoreduzierung von Regenmassen auf Oberflächen.

Regenrückhaltebecken können den Hochwasserschutz verbessern.

Bei der Hochwasservorsorge geht es um Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos durch Hochwasser aus Fließgewässern. Daher sollen auch neue Bebauungspläne, Baugenehmigungsverfahren, Stadtumbaumaßnahmen oder Integrierte Stadtentwicklungskonzepte auf die Einhaltung des Hochwasserschutzes geprüft werden. Auch mögliche Flächen, die als Notwasserwege genutzt werden können, sollen im Konzept berücksichtigt werden (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © IMAGO / Future Image