Video auf dem Handy

Dortmund Hauptbahnhof: Polizei ermittelt in einem Fall von Upskirting

Dortmund Hauptbahnhof
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Am Dortmunder Hauptbahnhof machte ein Mann unerlaubt unsittliche Videos.

Am Hauptbahnhof in Dortmund gab es am Sonntag (18. Oktober) einen Einsatz für die Polizei. Ein Mann hatte mindestens einer Frau unter den Rock gefilmt.

BahnhofHauptbahnhof Dortmund
Eröffnet 1847
Lage im NetzKreuzungsbahnhof

Dortmund Hauptbahnhof: Bahnmitarbeiter beobachten Mann beim Filmen mit dem Handy

Dortmund - Der Dortmunder Hauptbahnhof ist leider nicht selten Schauplatz von Verbrechen und Straftaten. So geschehen auch wieder am Sonntag (19. Oktober). Dort soll ein 44-jähriger Mann unsittliche Videos mit seinem Handy gemacht haben.

Bahnmitarbeiter hatten den Mann aus Aachen beobachtet. Gegenüber den Beamten der Bundespolizei gaben sie an, dass sie gesehen hatten, wie der 44-Jährige auf der Rolltreppe aus der U-Bahn kommend versucht hatte, einer Frau unter den Rock zu filmen.

Immer wieder Schauplatz von Straftaten: der Dortmunder Hauptbahnhof.

Dortmund Hauptbahnhof: Bundespolizei findet Video auf Handy

Die 29- und 48-jährigen Zeugen reagierten umgehend und hielten den Verdächtigen daraufhin fest, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Bundespolizei in Dortmund. Alarmiert von den beiden Bahnmitarbeitern trafen die Beamten im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs ein und kontrollierten den Aachener.

Von der Bundespolizei zu dem Vorwurf befragt, räumte der Mann die Tat schnell ein. Die Beamten stellten das Handy daraufhin sicher. Und tatsächlich bestätigte sich der Verdacht: „Bei einer ersten Sichtung des Gerätes wurde ein entsprechendes Video gefunden“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Möglicherweise waren weitere Frauen ebenfalls Opfer seiner Handlung. Das Handy sei nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Video: Upskirting: Was tun bei ungewollten Fotoaufnahmen?

Vorfall am Dortmunder Hauptbahnhof: Täter ist der Polizei bereits bekannt

Besonders pikant: Laut den Angaben der Bundespolizei war der Mann aus Aachen in der Vergangenheit bereits wegen anderer Sexualdelikte aufgefallen und für die Beamten deshalb kein Unbekannter.

Gegen den 44-jährigen Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen ein. Ihn erwartet außerdem ein Bußgeldverfahren wegen „Belästigung der Allgemeinheit“.

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