Polizei muss eingreifen

Dortmund: Frau rastet am Hauptbahnhof mit Sektflasche aus

Am Hauptbahnhof in Dortmund hat eine Frau rechte Parolen gebrüllt und andere Menschen attackiert. Die Polizei musste einschreiten.

Dortmund – Der Hauptbahnhof in Dortmund ist ein heißes Pflaster. Am Mittwoch (23. März) hat eine betrunkene Frau (50) dort jedoch völlig die Fassung verloren.

Stadt:Dortmund
Ort:Hauptbahnhof
Vorfall:Angriff auf Reisende

Hauptbahnhof Dortmund: Betrunkene Frau attackiert Reisende – Polizei muss einschreiten

Bahnmitarbeiter in Dortmund riefen gegen 22.30 Uhr die Bundespolizei. Eine betrunkene Frau habe im Hauptbahnhof einen Mann (33) zunächst beleidigt und dann versucht, ihn anzugreifen (alle News aus Dortmund auf RUHR24 lesen).

Der Mann aus Düsseldorf sagte den Polizisten kurz darauf, dass er „ohne ersichtlichen Grund“ beleidigt worden sei. Nach rassistischen Äußerungen sei die Frau mit der Sektflasche auf ihn losgegangen. Dabei bedrohte die Hamburgerin ihn und verkippte den Sekt auf den Mann.

Dortmund: Mann wehrt Angriff mit Sektflasche im Hauptbahnhof ab

Der Mann reagierte überraschend cool und schlug der Querulantin die Flasche aus der Hand. Anschließend konnten Bundespolizisten die Frau im Hauptbahnhof Dortmund, wo es kürzlich mehrere Todesfälle gab, festnehmen. Die soll sich laut den Beamten „aggressiv“ verhalten haben.

„Auf dem Weg dorthin, versuchte sie einer unbeteiligten Reisenden, welche einen Hijab trug, diesen vom Kopf zu reißen. Das verhinderten die Einsatzkräfte“, schreiben die Beamten am Donnerstag (24. März). Der Hijab ist eine Kopfbedeckung, die vor allem von Muslimas getragen wird.

Bundespolizei nimmt aggressive Frau im Hauptbahnhof Dortmund fest

Auch auf der Wache der Bundespolizei regte sich die Frau nicht ab und offenbarte ein rechtes Weltbild. Sie soll mehrfach die rechte Hand gehoben haben und weiterhin rassistische Parolen skandiert haben, berichten die Beamten. Ein Alkoholtest zeigte 1,6 Promille an.

Die Frau hat bereits einige Straftaten auf dem Kerbholz und wollte sich auch auf der Wache nicht beruhigen lassen. Die Bundespolizisten brachten sie daher ins Gewahrsam der Polizei Dortmund.

Die aggressive Frau erwarten nun Ermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

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