Beamter verletzt

Dortmund: Betrunkener attackiert Fastfood-Mitarbeiter und bedroht Polizisten

In Dortmund hat ein betrunkener Mann in einem Fastfood-Restaurant Mitarbeiter angegriffen. Polizisten bedrohte er mit einem versteckten Gegenstand.

Dortmund – Ein betrunkener Mann (23) aus Lünen hat am Montagabend (2. Mai) mehrere Menschen in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof Dortmund angegriffen. Dabei verteilte er Kinnhaken und warf mit Essen. Polizisten hatte Mühe, den aufgebrachten Mann zu bändigen.

Dortmund Hauptbahnhof: Betrunkener randaliert in Fastfood-Restaurant

Der Mann soll nach Angaben der Mitarbeiter gegen 21 Uhr das Fastfood-Restaurant betreten haben, berichtet die Bundespolizei Dortmund am Dienstag (3. Mai). Doch anstatt etwas zu bestellen, habe er sofort die Angestellten am Tresen grundlos angebrüllt und beleidigt.

Die Bestellung eines anderen Kunden warf er zurück in die Küche. Anschließend versuchte er den Angestellten (54) mit einem Kinnhaken zu treffen, verfehlte ihn aber, berichtet die Polizei.

Dortmund Hauptbahnhof: Aggressiver Mann schlägt in Fastfood-Restaurant über den Tresen

Bundespolizisten aus Dortmund sahen noch, wie der aggressive Mann über den Tresen schlug, sprachen ihn an und griffen ihn an den Oberarmen. Auch dagegen wehrte er sich, umklammerte einen Gegenstand in seiner Hosentasche und stach damit in Richtung der Polizisten.

Erst als die Beamten ihn zu Boden gebracht hatten, stellte sich heraus, dass es sich dabei um die Geldbörse des Betrunkenen gehandelt hatte. Bei der Aktion verletzte sich ein Bundespolizist an der Hand.

Dortmund Hauptbahnhof: Randalierer war sturzbetrunken

Auf dem Weg zur Wache am Hauptbahnhof Dortmund versuchte der Betrunkene die Beamten noch mit Kopfstößen zu verletzen und soll sich mehrfach fallen gelassen haben.

Ein Polizeiarzt stellte bei dem Randalierer zwei Promille Alkohol im Blut fest. Anschließend kam er ins Gewahrsam. Videoaufnahmen aus dem Fastfood-Restaurant sollen nun bei den Ermittlungen helfen. Der Mann muss sich jetzt wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto/Imago

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