Für 25 Millionen Euro: Klinikum Dortmund Nord legt Grundstein für neuen OP-Trakt

Der Grundstein für den neuen OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord wurde gelegt. Foto: Klinikum Dortmund
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Der Grundstein für den neuen OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord wurde gelegt. Foto: Klinikum Dortmund

Dortmund/NRW - Das Klinikum Dortmund Nord hat den Grundstein für den neuen OP-Trakt gelegt. Die Kosten in Höhe von rund 25 Millionen werden aus eigenen Mitteln getragen.

Am Montag (30. September) wurde der Grundstein für den neuen OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord gelegt. Die Baukosten will das Klinikum aus Eigenmitteln zahlen.

  • Das Klinikum Dortmund Nord bekommt einen neuen OP-Trakt.
  • Am Montag fand die Grundsteinlegung statt, bei der eine Kupferrolle mit Tageszeitungen, Münzen und Bauplänen eingemauert wurde.
  • Die Kosten in Höhe von rund 25 Millionen Euro übernimmt das Klinikum.

Klinikum Dortmund Nord: OP-Trakt wird aus Eigenmitteln gezahlt

Rund 25 Millionen Euro investiert das Klinikum Dortmund Nord, das im Sommer mit einem formlosen Antrag an die NRW-Regierung für Lacher sorgte, für den neuen OP-Trakt. Der Neubau in der Dortmunder Nordstadt soll künftig einen Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region darstellen.

Anders als eigentlich üblich übernimmt nicht das Land NRW die Kosten, sondern das Klinikum selbst. Das betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Rudolf Mintrop, bei der Grundsteinlegung in der Münsterstraße in der Nordstadt.

OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord soll im September 2021 fertig gestellt sein

Schon vor Baubeginn fielen 500.000 Euro zusätzliche Kosten an. Denn der morastige Baugrund musste zunächst mit 56 Bohrpfählen, teils bis zu 22 Meter lang, präpariert werden.

Nachdem also bereits im April 2019 der erste Spatenstich stattfand, hofft das Klinikum Dortmund Nord, den neuen OP-Trakt im September 2021 fertiggestellt zu haben.

Alle OP-Säle mit Zugang zum Tageslicht

Der neue OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord sei, so Architekt Edzard Schultz, in enger Abstimmung mit allen künftig darin arbeitenden Berufsgruppen geplant worden.

Deshalb bieten alle elf OP-Säle künftig einen Zugang zum Tageslicht. Somit seien optimale Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegekräfte im Inneren geschaffen. Auch wurde bei der Planung Wert darauf gelegt, ein Gebäude zu schaffen, dass auch Platz für künftige, noch nicht absehbare Neuerungen in der Medizin bietet.

Neben den elf Operationssälen entstehen zahlreiche Nebenräume wie beispielsweise Umkleiden. Die Gesamtfläche umfasst 7.700 Quadratmeter, was eine Verdoppelung der bisherigen OP-Fläche bedeutet. Somit wird die neue Fläche am Klinikum Dortmund Nord in der Nordstadt etwas größer als ein Fußballfeld.