Im Park und am Kanal

Grillen in Parks und am Kanal: was in Dortmund erlaubt ist und was nicht

Der Sommer lädt in Dortmund an vielen Orten zum Grillen ein. Doch nicht in jedem Park ist es erlaubt. RUHR24 erklärt, was man dringend beachten sollte.

Dortmund – Das Grillen ist für den Dortmunder in etwa so wichtig, wie die Sauna für den Finnen. Wird es draußen warm, legt man in Dortmund Essen über eine heiße Glut. Erlaubt ist es in der Öffentlichkeit allerdings nicht überall.

Einwohner in DortmundRund 600.000
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)
Fläche270 km²

Grillen in Dortmund: In diesen Parks und an diesen Grillplätzen ist es erlaubt

Am einfachsten und unverfänglichsten ist es, an einem der öffentlichen Grillplätze in Dortmund zu grillen. Die Stadt bezeichnet die Plätze als Grillstationen. In drei Parks in Dortmund gibt es je drei dieser Grillstationen, in denen das Grillen erlaubt ist:

  • Fredenbaumpark (Nordstadt)
  • Westpark (Innenstadt-West)
  • Tremoniapark (Innenstadt-West)

Die Grillstationen kann man nicht mieten, man kann einfach hingehen und hoffen, dass sie frei sind. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Dortmund: Offenes Feuer ist beim Grillen in Parks nicht erlaubt

Grundsätzlich gilt abseits dieser Grillstationen, dass offenes Feuer in Grün- und Erholungsanlagen grundsätzlich verboten ist, da sich laut Stadt „immer Funkenflug bilden und einen Brand verursachen kann.“

Aber was meint die Stadt mit „offenem Feuer“? Von „offenem Feuer“ ist immer dann die Rede, wenn „die Feuerstelle kein feuerfestes geschlossenes Behältnis darstellt“, so die Antwort der Stadt auf eine Anfrage von RUHR24. Auch Feuerschalen zählen laut Stadtverwaltung zu den offenen Feuerstellen – und natürlich Lagerfeuer. Wer einen handelsüblichen Grill nutzt, sollte keine Probleme bekommen.

Grillen ist in Dortmund grundsätzlich nicht verboten – außer in vier Parks und am Phoenix See

Das Grillen ist in den öffentlichen Grünanlagen in Dortmund, also vor allem in den Parks, nicht grundsätzlich verboten. Im Prinzip also ist das Grillen auch am Dortmund-Ems-Kanal erlaubt. Allerdings gibt es ein paar Orte in Dortmund, an denen das Grillen nicht erlaubt ist. Und zwar:

  • im gesamten Westfalenpark,
  • im Rombergpark,
  • rund um den Phoenix See (aufgrund der dort geltenden Parkordnungen bzw. der Seesatzung).
  • im Fredenbaumpark (außer den Grillstationen),
  • im Westpark (außer an den Grillstationen)

Damit die Parks in Dortmund auch nach dem Grillen ansehnlich bleiben, hat die Stadt eine dringende Bitte an alle Griller: „Wichtig ist: Jeder soll seinen Müll wieder mitnehmen und darauf achten, seine Mitmenschen dabei nicht zu stören“, so Stadtsprecher Maximilian Löchter.

Grillen ist in Dortmund nicht überall erlaubt. Am unverfänglichsten ist es an den ausgewiesenen Grillplätzen im Westpark, im Tremoniapark und im Fredenbaumpark.

Feuerwehr Dortmund warnt vor Gefahren beim Grillen und gibt wichtige Tipps

Bleibt noch ein Blick auf die Sicherheit beim Grillen. Die Feuerwehr Dortmund warnt bei unsachgemäßer Benutzung eines Grills vor schweren Verletzungen.

Neben den herkömmlichen Tipps („Grill auf ebene Fläche stellen“) rät die Feuerwehr Dortmund zu drei Tipps, die fast keiner auf dem Schirm hat, bzw. die nicht immer so strikt eingehalten werden:

  • Am Grill sollten keine Kleidungsstücke mit Kunststofffasern getragen werden. Diese schmelzen bei Annäherung an eine Wärmequelle und verursachen schwer heilende Verletzungen.
  • Einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher sowie Handschuhe bereithalten,
  • Auf keinen Fall Spiritus während des Grillens verwenden.

Sollte es dennoch zu einem Grillunfall kommen, rät die Feuerwehr Dortmund brennende Kleidung mit Decken, Kleidungsstücken oder durch Wälzen auf dem Boden zu löschen. Schwelende Kleidung könne auch mit Wasser gelöscht werden.

Feuerwehr Dortmund: Nach Grill-Unfall Kleidung entfernen

Die Kleidung sollte danach entfernt werden, es sei denn, sie klebt auf der Haut. Von einer Verbrennung betroffene Hautpartien sollten sofort und mit dauerhaft kühlem Wasser (12 bis 18 Grad) bis zum Eintreffen der Feuerwehr gekühlt werden.

Rubriklistenbild: © Anja Cord/Imago

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