„Fridays For Future“

Tausende Teilnehmer nahmen an Klima-Demo in Dortmund teil

Fridays for Future hat am Freitag (24. September) zum globalen Klimastreik aufgerufen. In Dortmund kamen tausende Teilnehmer in die Innenstadt – mit massiven Auswirkungen auf den Verkehr.

Update, Freitag (24. September), 20 Uhr: Fridays for Future hat gerufen, tausende Teilnehmer sind gekommen: Nach eigenen Angaben haben rund 5.000 Menschen an der Klima-Demo in Dortmund teilgenommen, die Polizei spricht offiziell von 3.400 Teilnehmern. Die Bewegung um Greta Thunberg spricht vom größten Klima-Streik seit Beginn der Corona-Pandemie. Bundesweit sollen heute gar 620.000 Menschen für eine bessere Klimapolitik demonstriert haben.

Fridays for FutureGlobale soziale Bewegung für den Klimaschutz
Gründerin Greta Thunberg
Gründung20. August 2018

Klima-Demo in Dortmund: 2.800 Teilnehmer strömen in die Innenstadt – Straßen gesperrt

Update, Freitag (24. September), 18 Uhr: Nicht nur auf den Straßen in Dortmund hat die Klima-Demo von Fridays for Future für Probleme gesorgt. Mittlerweile sind nach Angaben der Polizei auch zu viele Menschen auf dem Hansaplatz. Laut unserer Reporterin müssen rund 1.000 Demonstranten rüber auf den Friedensplatz und dort weiter protestieren. Dort soll auch die Abschlusskundgebung stattfinden.

Update, Freitag (24. September), 17.10 Uhr: Die Klima-Demo von Fridays for Future in Dortmund ist bereits in vollem Gange. Nach Angaben der Polizei strömen rund 3.000 Teilnehmer in die Innenstadt. Mehrere große Straßen sind dicht. Auf dem Hansaplatz in der City soll in Kürze die Kundgebung der Fridays-for-Future-Demo stattfinden. Die Klimastreik-Bewegung fordert die Politik vor der Bundestagswahl am Sonntag erneut auf, der Klimakrise gerecht zu werden.

Tausende Menschen sind zur Klima-Demo von Fridays for Future in Dortmund gekommen.

In Dortmund und anderen Städten in NRW sorgt die Demo für ein Verkehrschaos. Nach Angaben der Polizei sind unter anderem der Wall und die Hohe Straße vorübergehend gesperrt gewesen.

Fridays for Future: Klimaaktivisten planen Großdemo in Dortmund

Erstmeldung, Mittwoch (22. September), 11.30 Uhr: Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ geben die Aktivisten kurz vor der anstehenden Bundestagswahl noch einmal alles: Jetzt, so die Klimaschützer, käme die letzte große Chance, echten Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Deshalb rufen Fridays for Future Dortmund für den Freitag (24. September) zum globalen Klimastreik auf. Die Dortmunder Innenstadt könnte von den fünf Demonstrationszügen komplett lahmgelegt werden.

Zusammen mit Campus for Future und Parents for Future wollen die Klimaaktivisten von Fridays for Future am Freitag alles geben: Drei Laufdemos und zwei Raddemos innerhalb von Dortmund sowie zwei weitere Raddemos aus Witten und Unna sollen so viele Menschen wie möglich auf die Straße holen.

Zentraler Treffpunkt für die insgesamt sieben Demonstrationszüge aus Dortmund und dem Dortmunder Umland ist wie schon im vergangenen Jahr der Hansaplatz in der Dortmund Innenstadt. Die DSW21 warnt deshalb davor, dass es im Stadtgebiet zu Einschränkungen im Bus- und Stadtbahnbetrieb kommen kann.

Bei der Klima-Demo von Fridays for Future in Dortmund sind auch viele Kinder auf die Straßen gegangen.

Klima-Demo in Dortmund: Aktivisten wollen vor Bundestagswahl Druck auf Parteien erhöhen

Kurz vor der Bundestagswahl erhoffen sich die Aktivisten durch die großangelegten Demos den Druck auf Politiker zu erhöhen, sodass der Klimaschutz stärker in deren Fokus rutscht. Außerdem sollen die Demos so kurz vor der Wahl auch als Weckruf für die Wähler dienen. Damit sind die Klimaaktivisten nicht die einzige, die kurz vor der Wahl noch einmal alles geben: Schon vergangenes Wochenende sorgten 2000 Streikende für Sperrungen in der City.

„Diese Bundestagswahl ist unsere letzte große Chance“, erklärt Lena Kah von Fridays for Future. Echter Klimaschutz könne jetzt hierzulande politisch auf den Weg gebracht werden, „wenn wir diese Wahl zur Klimawahl machen“, so die Aktivistin. Dafür wollen die Aktivisten die Menschen erneut auf die Straßen der Ruhrgebiets-Stadt bringen. Dortmund ist immer wieder ein zentraler Ort für die Klima-Demos von „Fridays for Future“.

Dortmund: Abschlusskundgebung der Klimademo auf dem Hansaplatz

Die zentrale Abschlusskundgebung planen die Veranstalter für Freitag, 17 Uhr (24. September). Innerhalb von Dortmund bewegen sich die beteiligten Demonstrationszüge von verschiedenen Startpunkten auf den Hansaplatz zu. Die drei Laufdemos beginnen um jeweils 16 Uhr und starten hier:

  • Nordstadt/St. Joseph Kirche (Antikapitalistische Demo)
  • Kreuzviertel/Vinckeplatz
  • Westpark Biercafé West

Weitere Demostrationszüge per Rad auf Dortmunder Stadtgebiet starten um 15 Uhr vom Huckader Markt in Richtung TU Mensabrücke und aus Lanstrop (Haus Wenge) bis nach Brackel. Zudem sind weitere Kundgebungen in Aplerbeck, Brackel, Hombruch und an der TU Dortmund geplant.

Inzwischen appellieren die Klimaschützer immer häufiger nicht nur an Eltern, sondern auch an Großeltern für einen besseren Klimaschutz abzustimmen, wenn ihnen die „Zukunft ihrer Kinder und Enkel am Herzen liegt“. Auch sie sind aufgerufen, an den Demonstrationen teilzunehmen.

Rubriklistenbild: © Lisa Bender/RUHR24

Mehr zum Thema