Erschreckende Taten

Mann aus Dortmund nutzte offenbar GTA5 und Fortnite für sexuelle Befriedigung

Junge spielt Fortnite
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Über das Videospiel „Fortnite“ sowie „GTA“ soll ein junger Mann Kinder sexuell missbraucht haben.

Über beliebte Videospiele wie „Fortnite“ oder „GTA5“ soll ein junger Mann seine sexuellen Vorlieben befriedigt haben. Jetzt muss er sich dafür verantworten.

Dortmund – „Fortnite“ ist eines der beliebtesten Video-Spiele der Welt. Es hat längst Millionen von Gamern in seinen Bann gezogen. In dem kostenlosen Spiel aus dem Battle-Royale-Genre treten viele Spieler online gegeneinander an und wer als letztes überlebt, hat gewonnen.

NameFortnite
ArtVideospiel
GenreKoop-Survival-Shooter

Fortnite und GTA für sexuellen Missbrauch genutzt: Mann aus Karlsruhe in Dortmund vor Gericht

Dass dort hinein auch Unsinn bis hin zu krimineller Energie ihren Weg finden, gehört zu den traurigen Auswüchsen des Millionen-Spiels. Nun muss sich ein 24-jähriger Mann vor dem Landgericht Dortmund (hier mehr Texte aus der Stadt auf RUHR24.de lesen) verantworten, der sowohl bei „Fortnite“ als auch bei „GTA5“ seine sexuellen Bedürfnisse ausgelebt hat.

Der Mann aus Karlsruhe ist wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagt. Der Prozess startet am Freitag (9. Oktober) in Dortmund. Unter den Opfern sollen sich auch Kinder aus der Region befinden.

Beim Spielen auf der Playstation auf Fortnite und GTA5 Kinder unter Druck gesetzt – Prozess in Dortmund

Der nun 24-Jährige soll laut Anklageschrift in den Jahren 2018 und 2019 in Karlsruhe in elf Fällen sexuellen Missbrauch von Kindern begangen haben. So soll er im Tatzeitraum intensiv über seine Playstation das Spiel „GTA5“ und „Fortnite“ gespielt und über die Chatfunktion in diesen Spielen über das Internet zu Jungen Kontakt aufgenommen haben.

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Doch beim normalen Chaten über das Spiel und eventuelle Strategie-Absprachen soll es offenbar nicht geblieben sein. So habe der Mann es geschafft, zu den Kindern Kontakt über WhatsApp aufzunehmen. Dort soll er die Kinder dann unter Druck gesetzt und gedroht haben, ihren Account zu sperren. Außerdem soll er die Kinder mit Codekarten gelockt haben, um weiteres Spielen zu ermöglichen.

Prozess in Dortmund: Mann forderte Videos und Fotos mit sexuellen Handlungen

Ganz ohne Hintergedanken habe das der jetzt 24-Jährige damals offenbar nicht getan. Im Gegenzug sollen die Jungen dem Angeklagten Bild- und/oder Filmaufnahmen mit sexuellen Handlungen zukommen lassen haben.

Aktuell befindet sich der Angeklagte im LWL-Zentrum in Lippstadt, einer Einrichtung für Forensische Psychiatrie.