Marketing-Coup von Pizzeria

Dortmund: FFP2-Masken zur Pizzabestellung – neuer Corona-Service im Restaurant

Das Coronavirus setzt die Gastronomen außer Gefecht. Jetzt hat allerdings eine beliebte Restaurant-Kette ein FFP2-Masken-Special ins Leben gerufen.

Dortmund – Kein Gelächter aus den Bars, kein Klirren aus den Kneipen, kein Schlemmen in den Restaurants. Seit dem 2. November ist es still in der Gastro-Szene von Dortmund. Die einzige Möglichkeit noch Essen und Getränke von den Lokalen zu bekommen, ist per Lieferdienst oder Abholung. Jetzt hat sich eine Restaurant-Kette eine besondere FFP2-Masken-Aktion angesichts der Corona-Maßnahmen ausgedacht.

RestaurantL'Osteria
Gründung1999
GründungsortNürnberg
GründerFriedemann Findeis und Klaus Rader

L‘Osteria mit FFP2-Masken-Special: Filiale in Dortmund nimmt auch an Corona-Aktion teil

Die L‘Osteria hat am 22. Januar eine besondere Corona-Aktion gestartet: Zu den Pizza-Bestellungen gibt es jetzt auch FFP2-Masken für Kunden. Damit reagiert die Kette auf die neue FFP2-Maskenpflicht in Deutschland, die seit Kurzem gilt.

Der Gedanke dahinter ist praktisch. Zur Pizza gibt es gleich noch eine Maske, falls man für selbst gekochtes Essen doch mal wieder einkaufen gehen will. Auch die L‘Osteria in Dortmund am Europlatz nimmt teil. Die Filiale am Friedensplatz ist derzeit geschlossen.

FFP2-Maske zum Schutz vor Corona zur Pizza-Bestellung: L‘Osteria in Dortmund bietet Mund-Nasen-Schutz an

Voraussetzungen gibt es kaum. Wer zur Bestellung eine FFP2-Maske möchte, kann diese im Online-Delivery-Shop oder in der App auswählen. Oder am Telefon sowie beim Kauf vor Ort einfach die gewünschte Anzahl nennen.

Allerdings weist online ein klarer Hinweis darauf hin, dass „maximal 5 Stück pro Bestellung“ möglich sind. Damit wolle vermieden werden, dass Massenbestellungen stattfinden.

Die Restaurant-Kette L‘Osteria bietet neuerdings zur Bestellung auch FFP2-Masken an. Auch die Filiale in Dortmund nimmt teil.

Schutz vor dem Coronavirus mit FFP2-Masken bei L‘Osteria: Günstiger Mund-Nasenschutz vom Restaurant

Clarissa Bolz, stellvertretende Betriebsleiterin der L‘Osteria in Dortmund, äußerte sich gegenüber den Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) zu der limitierten Stückanzahl pro Bestellung: Man möchte bei L‘Osteria etwaigen Hamsterkäufen, wie es sie während der Coronavirus-Pandemie öfter gab, entgegensteuern und gleichzeitig sicherstellen, dass genug Masken für alle Gäste da sind.

Der Mund-Nasen-Schutz kostet lediglich einen Euro. Mit der FFP2-Maske wolle die L‘Osteria kein Geld verdienen: „Es ist eine solidarische Geste gegenüber unseren treuen Gästen“, sagt Mirko Silz, CEO der Restaurant-Kette. Die notwendige FFP2-Maske ist auch in unterschiedlichen Geschäften erhältlich.

FFP2-Masken in Dortmund: L‘Osteria am Europlatz verkauft Mund-Nasenschutz

Es habe ihn und sein Team schlichtweg geärgert, dass die Masken selbst von Apotheken zu Wucherpreisen von zum Teil 4 Euro und mehr verkauft worden seien. Und weiter: „Weil wir von unserem Lieferanten einen fairen Preis erhalten, möchten wir diesen Vorteil mit unseren Gästen teilen.“

Die L ́Osteria-Filiale in Dortmund am Europlatz habe rund 1000 Masken bekommen, berichtete die stellvertretende Betriebsleiterin Clarissa Bolz. „Circa 150 bis 200 haben wir schon verkauft“, sagte sie.

FFP2-Masken in Dortmund: L‘Osteria am Europlatz verkauft Mund-Nasenschutz

Ein Mitarbeiter der L‘Osteria in Dortmund verriet gegenüber RUHR24.de, dass der Verkauf der FFP2-Masken in Dortmund bisher „gut“ angekommen sei. Einen Ausverkauf müssten die Kunden jedoch nicht befürchten: „Wir bekommen die Masken geliefert“, so der Mitarbeiter.

Mit der FFP2-Masken-Aktion dürfte die Restaurant-Kette L‘Osteria jedenfalls einen Coup gelandet haben, da der Mund-Nasen-Schutz aktuell gefragter denn je ist. Wer allerdings die Maske nach dem Verzehr aufsetzen will, sollte davor darüber nachdenken, ob es wirklich die Thunfisch-Pizza mit extra Knoblauch sein soll.

Rubriklistenbild: © dpa/ Collage: RUHR24

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