Machete, Schusswaffe und Messer

Dortmund: Familienstreit mit über 100 Personen eskaliert – Mann muss notoperiert werden

Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es am Samstag in der Dortmunder Nordstadt. Zwei Familien sind unter anderem mit Stichwaffen aneinander geraten.

Dortmund – Es war kein gewöhnlicher Familienstreit in der Nordstadt am Samstagnachmittag (4. September). Über 100 Menschen waren bei der heftigen Auseinandersetzung beteiligt. Zum Einsatz kamen Messer – eine Machete und eine Schusswaffe wurden durch die Polizei ebenfalls sichergestellt.

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VorfallAuseinandersetzung mit über 100 Beteiligten

Dortmund Nordstadt: Streit zwischen zwei Familien eskaliert mit über 100 Beteiligten

Einen Tag vor der heftigen Auseinandersetzung kam es laut polizeilichen Ermittlungen anscheinend zu einem Streit zwischen zwei Familien. Der wurde dann am Samstagnachmittag gegen 16.55 Uhr an der Schützenstraße in der Dortmunder Nordstadt fortgeführt (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Mehr als 100 Personen waren an der Auseinandersetzung beteiligt, bei der unter anderem auch Stichwaffen zum Einsatz kamen, wie die Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund in einer gemeinsamen Presserklärung mitteilen. Bei den gegenseitigen Angriffen der beiden Gruppen, wurde ein 35-Jähriger so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste.

Dortmund Nordstadt: Polizei stellt Messer, Machete und eine Schusswaffe sicher

Um die laut Polizei unübersichtliche Lage zu bewältigen, setzten die Beamten den sogenannten Einsatzmehrzweckstock sowie den umstrittenen Elektro-Taser ein, welcher seit diesem Jahr in Dortmund verwendet ist. Im Rahmen der Maßnahme konnte die Polizei eine Machete und eine Schusswaffe sicherstellen.

Noch vor Ort wurde ein 43-jähriger Tatverdächtiger aus Lünen festgenommen, bei dem ein Messer gefunden wurde. Er soll den 35-Jährigen schwer verletzt haben. Der Mann wurde am Sonntag (5. September) einer Haftrichterin vorgeführt. Sie erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Eine Mordkommission hat inzwischen die Ermittlungen übernommen (mehr News zu Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24, Rolf Vennenbernd/dpa; Collage: RUHR24

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