Der mutmaßliche Angreifer ist flüchtig

Familienstreit in Dortmund eskaliert völlig - Ehefrau flüchtet in S-Bahn

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S-Bahn, Familienstreit

In Dortmund kam es am Donnerstag (21. November) zu einem heftigen Zwischenfall an einer S-Bahn-Haltestelle. Ein Ehemann soll seine Ehefrau mit einem Messer bedroht haben. Die Frau wählte anschließend eine ungewöhnliche Form der Flucht.

  • Warum das Ehepaar an der Haltestelle in Dortmund stritt, ist nicht klar.
  • Die Ehefrau sah nur noch einen Ausweg und sprang in die S-Bahn.
  • Der Ehemann folgte ihr, konnte im Anschluss aber fliehen.

Verbaler Streit eskalierte an S-Bahn-Haltestelle Dortmund-Germania schnell

Kein einfacher Einsatz für die Bundespolizei: Am Donnerstagmorgen (21. November) kam es in Dortmund zu einer völligen Eskalation eines Familienstreits. An der S-Bahn-Haltestelle Dortmund-Germania geriet ein Ehepaar zunächst in einen verbalen Streit, bevor sich dieser immer weiter zuspitzte. 

Im weiteren Verlauf soll der 29-jährige Ehemann seine 25-jährige Ehefrau angegriffen und mit einem Küchenmesser bedroht haben. Um Schlimmeres zu verhindern, wählte die Frau im Anschluss einen ungewöhnliche Fluchtweg.

Frau sprang in Dortmund in S-Bahn, um vor Mann zu fliehen

Die junge Frau sprang nämlich kurzerhand in die S4, die zu dem Zeitpunkt an der Haltestelle Dortmund-Germania hielt. Der mutmaßliche Angreifer soll seine Frau darin verfolgt haben, woraufhin die Frau den Notrufknopf betätigte. 

Ein Bahnmitarbeiter informierte umgehend die Bundespolizei, doch bevor diese eintraf, war der Tatverdächtige bereits geflohen. Wohin er ging und wo er sich aktuell aufhält, ist unklar. Deswegen ist die Bundespolizei auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

Bundespolizei sucht Zeugen des Vorfalls in Dortmund

Nach dem Einsatz in Dortmund-Germania leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung ein. Reisende, die zum Tatzeitpunkt mit der S4 gefahren sind, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen oder sich unter dem Hinweisportal der Bundespolizei zu melden.

Es ist nicht das erste Mal, dass es in Dortmunder S-Bahnen zu Zwischenfällen kommt. Zuletzt sorgte beispielsweise dieser Fall für Furore, als Polizisten zwei Straftäter im Zug entdeckten, die nicht mehr aus ihrem Hafturlaub in die JVA zurückkehrten.