Mit dem Fahrrad

Everesting im Ruhrgebiet: Dortmunder reißen 9000 Höhenmeter für den guten Zweck ab

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Zwei Sportler aus Dortmund wollen 9000 Höhenmeter mit dem Fahrrad überwinden.

In Dortmund wollen zwei Radfahrer beim sogenannten "Everesting" satte 9000 Höhenmeter mit dem Drahtesel zurücklegen. Alles für den guten Zweck. 

  • In Dortmund soll am heutigen Freitag Geschichte geschrieben werden.
  • Zwei Männer wollen mit dem Fahrrad knapp 100 Mal einen Anstieg rauf und runter fahren. 
  • Das ganze soll einem sozialen Projekt zugutekommen. 

Dortmund - Viele Menschen träumen davon, eines Tages den größten Berg der Welt, den Mount Everest, zu erklimmen. Nur die wenigsten können sich diesen Traum verwirklichen. Die 8.848 Höhenmeter auch noch mit dem Fahrrad zu bezwingen ist unmöglich. Zwei Dortmunder versuchen es am Freitag (22. Mai) dennoch und tun damit etwas Gutes, berichtet RUHR24.de*.

Stadt 

Dortmund

Bundesland

NRW

Fläche

2807 km²

Einwohner

585.813

Everesting in Dortmund: Radfahrer treten seit 0 Uhr in die Pedale

Heiner Forthmann (35) und Martin Temmen (35) aus Dortmund treten bereits seit 00.01 Uhr in die Pedale, wie das Online-Magazin Eco-Reporter berichtet. Die beiden befinden sich allerdings nicht im Himalaya-Gebirge, sondern an der Hohensyburg in Dortmund, wo künftig neue Rad- und Wanderwege entstehen sollen*. 

Unter dem Motto "Everesting for Good" fahren sie dort den Anstieg so lange rauf und runter, bis sie mindestens die 8.848 Höhenmeter des Mount Everest geschafft haben. 

Dortmund: Radfahrer erhoffen sich durch Everesting hohe Spendengelder

Doch die Sportler wollen sich damit noch nicht zufriedengeben und legen sogar noch einen drauf. Ihr Ziel sind stolze 9.000 Höhenmeter, was in etwa 100 Auf- und Abfahrten entspricht. Pro Auffahrt an der Dortmunder Syburg werden circa 90 Höhenmeter zurückgelegt. 

Für jeden gefahrenen Höhenmeter versprechen sich Heiner Forthmann und Martin Temmen einen Euro Spendengeld. Am Ende hoffen die Beiden also 9000 Euro zusammenzubekommen, um sie für eine gute Sache zu investieren. 

Zwei Sportler aus Dortmund wollen 9000 Höhenmeter mit dem Fahrrad überwinden.

Everesting: Radfahrer aus Dortmund unterstützen Corona-Projekt in Nepal

Das Spendengeld soll an die Women's Foundation Nepal im Rahmen des Soforthilfeprogramms Corona gehen. Durch steigenden Lebensmittelpreise ist es für Tagelöhner, Alte und ohnehin marginalisierte Menschen dort unmöglich, sich in Zeiten des Coronavirus (alle Infos im NRW-Live-Ticker)* zu ernähren. 

Die Organisation unterstützt daher Bedürftige vor allem mit der Ausgabe von Nahrungsmittelpaketen und einer Mittagsmahlzeit sowie der Verteilung von selbstgenähten Masken vor Ort in Kathmandu.

Everesting in Dortmund soll 20 Stunden dauern

Mehreren tausend Menschen konnte nach Angaben der Organisation bereits geholfen werden - doch der Bedarf bleibt groß. Mit dem "Everesting" wollen die beiden Dortmunder ihren Teil dazu beitragen. Ihre Aktion soll inklusive kurzer Pausen etwa 20 Stunden dauern. Kema

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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