Love-Story

Hollywood? Frau verliebt sich bei Mega-Evakuierung in Dortmund - doch die Geschichte endet tragisch

Eine Frau hat sich während der großen Evakuierung in Dortmund in einen Busfahrer verliebt.
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Eine Frau hat sich während der großen Evakuierung in Dortmund in einen Busfahrer verliebt.

Eine Frau verliebt sich während der Mega-Evakuierung in Dortmund in einen Shuttlebus-Fahrer - mit einem tragischen Ende.

  • Eine Frau aus Dortmund hat sich während der großen Evakuierung in Dortmund verliebt.
  • Der Auserwählte war der Fahrer eines Busses.
  • Dann startete die Kollegin der Verliebten eine Suchaktion.

Dortmund - Rund 14.000 Menschen waren am vergangenen Wochenende von der Mega-Evakuierung in der City von Dortmund betroffen. Viele kamen bei Freunden unter, andere gingen auf Einladung der Stadt Dortmund in den Zoo oder ins Schwimmbad.

Dortmund: Frau verguckt sich in Busfahrer während Mega-Evakuierung

Shuttlebusse brachten Anwohner zudem aus dem Klinikviertel in Richtung Reinoldikirche. Außerdem verkehrten in Teilen des Stadtgebietes von Dortmund Shuttlebusse als Schienenersatzverkehr, weil die U42 auf der Nord-Süd-Verbindung ausgefallen war.

Einen dieser Busse hatte offenbar ein Mann gefahren, der auf eine von der Entschärfung betroffenen Frau aus Dortmund ziemlich attraktiv gewirkt haben muss. Jedenfalls meldete sich nach der erfolgreichen Entschärfung die Kollegin der Dortmunderin via Twitter zu Wort.

Funke springt bei Bomben-Entschärfung in Dortmund über

In dem Tweet schreibt sie: "Die Bomben sind zum Glück entschärft - aber ein Funke ist wohl übergesprungen." Wie es in dem Tweet weiter heißt, habe sich die Dortmunderin "ein wenig in den Shuttlebusfahrer verknallt", schreibt die Kollegin der Verliebten. Also eine echte Romanze während einer der größten Evakuierungen der Dortmunder Geschichte?

Frau aus Dortmund sucht nach Busfahrer

Das Problem: Namen und Telefonnummern hatten die beiden Turteltäubchen offenbar nicht ausgetauscht. Lediglich das Wort "Verkehrssteuerung" hatte die Frau auf der Jacke des Sexy-Busfahrers lesen können. Danach verloren sich die zwei offenbar aus den Augen.

Aber generell scheinen sich die öffentlichen Verkehrsmittel als Kontaktbörse zu eignen. Auch in der Straßenbahn zwischen Essen und Mülheim verliebte sich ein Fahrgast Hals über Kopf in eine Frau. Auch er vergaß die Handynummer mit ihr auszutauschen, weshalb die Ruhrbahn GmbH um Hilfe bat. Und die spielte gern den Amor und veröffentlichte auf Facebook einen Aufruf. 

Video: Zwei Weltkriegsbomben in Dortmund erfolgreich entschärft

Doch Hilfe nahte schnell. So schaltete sich das Klinikum Dortmund über seine  Unternehmenskommunikation in die Suche nach dem Busfahrer ein. "Da helfen wir gern", schrieben die Social-Media-Kräfte im Klinikum via Twitter, das Ganze garniert mit dem Hashtag "Followerpower". Erst kürzlich hatte das Team um Marc Raschke mit einem Tweet zur Evakuierung für Furore gesorgt. Sollte es dieses Mal erneut so sein?

Wenig später dann die frohe Botschaft vom Klinikum: "Wir haben ihn gefunden", heißt es in einem Tweet. Für die bombenscharfe Love-Story war der Weg also offenbar geebnet. Doch dann wird es tragisch. Denn die zweite Hälfte des Klinikum-Tweets folgte prompt: "Die schlechte Nachricht: Er ist vergeben", schrieb das Klinikum in seinem Tweet.

Fazit: Entschärfung geglückt, Funke nicht übergesprungen.

Diese Love-Story ist nicht die einzige schöne Geschichte, die während der Evakuierung passiert ist. Im Klinikzentrum Nord wurden die Mitarbeiter, die von der Evakuierung betroffen waren, mit einer süßen Geste von einem anonymen Spender überrascht. 

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