Unfall in der Innenstadt

Dortmund: E-Scooter-Rambo fährt Frau (26) um – seine Ausrede lässt die Polizei staunen

In der Innenstadt von Dortmund kam es am Freitagabend zu einem Unfall. Ein Fahrer eines E-Rollers ist mit einer Frau zusammengestoßen.

  • Am Freitagabend (24. Juli) kam es in der Dortmunder Innenstadt zu einem Unfall.
  • Dabei ist ein Fahrer eines elektronischen Rollers mit einer Dortmunderin zusammengeprallt.
  • Nun informiert die Polizei Dortmund über den richtigen Umgang mit E-Scootern.

Dortmund - Seit genau einem Jahr zieren die E-Scooter verschiedener Anbieter das Stadtbild von Dortmund. Immer mehr Menschen nutzen die 20 km/h schnellen Roller, um kleinere Strecken zurückzulegen. Doch dabei kommt es auch immer wieder zu Unfällen mit Fußgängern.

Stadt

Dortmund

Fläche

280,7 km²

Einwohner

588.250 (Stand: Dezember 2019)

Dortmund Innenstadt: Unfall in der Kampstraße zwischen Hagener mit E-Scooter und Dortmunderin

Zuletzt am Freitagabend (24. Juli). Gegen 20.30 Uhr ist ein 35-jähriger Mann aus Hagen mit seinem E-Scooter auf dem Gehweg der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt Richtung Osten unterwegs. Gleichzeitig lief eine 26-jährige Dortmunderin vom Lühringhof in Richtung Kampstraße (mehr Nachrichten aus Dortmund bei RUHR24).

An der Straßenecke kam es dann zum Unfall. Die beiden Personen stießen zusammen und die Dortmunderin stürzte zu Boden.

Polizei Dortmund informiert nach Unfall in Dortmunder Innenstadt über Umgang mit E-Scooter

Die 26-Jährige verletzte sich bei dem Zusammenprall leicht und wurde noch vor Ort ambulant behandelt. Bei der Unfallaufnahme gab der 35-jährige Hagener an, dass er gar nicht wusste, dass man in der Fußgängerzone nicht mit dem E-Scooter fahren dürfte, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Dortmund.

E-Scooter wie diese gehören mittlerweile zum Bild der größten Städte in NRW - sie werden meist genutzt, um eine kurze Strecke schnell zurückzulegen.

Daher informiert die Polizei Dortmund nun über den richtigen Umgang mit den elektronischen Rollern: 

  • E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf man mit seinem Roller auch auf der Fahrbahn fahren.
  • E-Scooter sind auf Gehwegen und in Fußgängerzonen grundsätzlich verboten. Der Grund: E-Scooter sind Kraftfahrzeuge. Da sie bis zu 20 km/h schnell werden, können sie Fußgänger stark gefährden. Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.
  • Auch bei den elektronischen Rollern gelten die üblichen Alkoholgrenzwerte von 0,5 Promille. Wer unter 21 Jahre alt oder noch in der Probezeit ist, hat eine Promillegrenze von 0,0. Wer dennoch alkoholisiert fährt, dem droht der Entzug des Führerscheins.
  • Wer sich einen eigenen E-Scooter gekauft hat, braucht eine Allgemeine Betriebserlaubnis und eine Straßenzulassung.

Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa

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