Einsatz am Wochenende

Dortmund: Polizei beendet Party mit 150 Personen – Corona-Verstöße waren nicht der Grund

Die Polizei in Dortmund hat am Wochenende eine Party mit 150 Gästen aufgelöst.
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Die Polizei in Dortmund hat am Wochenende eine Party mit 150 Gästen aufgelöst.

Die Polizei musste am Wochenende eine Party mit gleich mehreren Geburtstagen auflösen. Eigentlich schienen die Organisatoren alles bedacht zu haben.

  • In Dortmund musste am Wochenende eine Party aufgelöst werden.
  • 150 Menschen hatten daran teilgenommen.
  • Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung waren nicht der Grund für die Auflösung.

Dortmund - Große Partys mit bis zu 150 Gästen sind in NRW trotz Corona-Pandemie noch erlaubt. Von diesem Recht haben gleich mehrere Geburtstagskinder am Samstag (29. August) in Dortmund Gebrauch gemacht. Doch am Ende musste die Riesen-Sause dennoch aufgelöst werden.

Die Polizei war gegen 1 Uhr zum Partyort in Dortmund-Deusen in der Nähe des Hafens gerufen worden.

150 Personen hatten sich hier auf einem alten, umzäunten Lagerplatz in einem Industriegebiet in der Straße Sudkamp 6 getroffen, um mehrere runde Geburtstage gleichzeitig zu feiern.

Dortmund: Party mit 150 Mann lief nach Coronaschutzverordnung

Damit alles entsprechen der aktuellen Coronaschutzverordnung läuft, gaben die Veranstalter sogar an, sich vorab bei der Stadt Dortmund (hier mehr Artikel aus der Stadt auf RUHR24.de lesen) nach den für eine solche Feier gültigen Regeln der Coronaschutzverordnung erkundigt und sogar ein Hygienekonzept erstellt zu haben.

Die Polizei in Dortmund hat am Wochenende eine Party mit 150 Gästen aufgelöst.

Dennoch war die Party gegen 1 Uhr am frühen Sonntagmorgen (30. August) schon wieder beendet. Zwar stimmte laut Coronaschutzverordnung alles, allerdings hatten die Feiernden offenbar den Lärmschutz dabei nicht bedacht.

Video: Geschlossene Clubs: Wohin mit den Feierwütigen?

Mehrere Beschwerdeanrufe aus der Nachbarschaft waren während es Abends bei der Dortmunder Polizei-Einsatzleitstelle eingegangen. Alle Appelle zur Ruhe vor Ort hatten offenbar nichts genutzt.

Immerhin: Die Party endete nicht mit wilden Diskussionen und Rangeleien wie etwa bei der illegalen Raver-Party auf dem Hoeschgelände im Juni dieses Jahres. Laut Polizei hätten sich die Besucher der Veranstaltung kooperativ verhalten und seien friedlich vom Gelände gegangen.

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