Phoenix See, BVB und Kaffee

Dortmund nach der Coronavirus-Isolation: Auf diese neun Dinge kann man sich nach den Einschränkungen freuen

Der Westpark in Dortmund ist ein beliebtes Ausflugsziel. Aktuell in der Coronavirus-Pandemie sind Gruppentreffen allerdings verboten.
+
Der Westpark in Dortmund ist ein beliebtes Ausflugsziel. Aktuell in der Coronavirus-Pandemie sind Gruppentreffen allerdings verboten.

Nach der bundesweiten Kontaktsperre fiebern viele Menschen dem Ende der Isolation entgegen. Das sind neun Dinge, die wir während des Coronavirus in Dortmund vermissen.

  • Die Regierung hat entschieden: Die Kontaktsperre bleibt vorerst bis zum 4. Mai bestehen.
  • Gruppentreffen, Grillen und Chillen in der Öffentlichkeit sind damit weiterhin verboten.
  • In Dortmund warten wir währenddessen sehnsüchtig auf das Ende der Coronavirus-Isolation.

Dortmund - Auch wenn wir uns langsam an die Zwangs-Isolation in den heimischen vier Wänden gewöhnen: So ein bisschen sozialer Kontakt (mit mehr als zwei Leuten!) wäre schon schön. Dazu ein kleines Barbecue, vielleicht ein paar Kronen-Pils und zum glorreichen Abschluss ein Heimspiel der Borussia. Doch so sehr wir auch hoffen - das wird erst mal nichts.

Coronavirus in Dortmund: Cafés und Restaurants bleiben trotz Lockerungen zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte erst am vergangenen Donnerstag (16. April) ausgesprochen, was wir eigentlich gar nicht hören wollten. Die Kontaktsperre soll noch mindestens bis zum 4. Mai bestehen bleiben (alle weiteren NRW-News in unserem Live-Ticker).

Kleinere Läden sowie Möbelhäuser dürfen ab der kommenden Woche zwar wieder öffnen, Restaurants und Kneipen bleiben aber erst mal noch zu. Ein Abstecher in die Dortmunder Gastro-Szene? Unmöglich. Genauso sieht es mit Cafés aus. Kuchen im Kreuzviertel? Wohl eher Kuchen bei Muttern. Die dürfen wir ja noch besuchen, solange sie keine Risikopatientin ist.

Coronavirus in Dortmund: Kontaktsperre bis Mai - unsicher, wie es weitergeht

Wie es über den 4. Mai hinaus mit sozialen Kontakten aussieht, lässt sich derzeit nicht sagen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu warten und uns zu gedulden.

Was uns bleibt, sind die vielen schönen Vorstellungen über das Ende der Isolation. Und davon, worauf wir uns in Dortmund freuen können, sobald die Coronavirus-Pandemie halbwegs überstanden ist.

Im Vergleich zu den Nachbarkommunen ist Dortmund bislang gut durch die Coronavirus-Krise gekommen. Vorbereitung und etwa Glück haben dabei geholfen.

Coronavirus in Dortmund: Endlich wieder Heimspiele des BVB im Stadion sehen

Zum Beispiel die Heimspiele des BVB im Westfalenstadion. Ja, wir sind uns bewusst: Als Dortmunder ist man nicht automatisch Fußball-Fan. Doch wir müssen ehrlich sein, unsere Stadt ist nun mal eine Fußball-Stadt. Auch, wenn davon aktuell nicht viel zu spüren ist.

Zunächst versuchte man es mit Geisterspielen, dann wurde die Bundesliga komplett abgesagt. Wann der Ball wieder rollt? Ungewiss. Die Vereine haben derzeit mit finanziellen Probleme zu kämpfen. Einnahmen aus Ticketverkäufen und Fanartikeln bleiben weg. Doch hoffentlich nicht für immer. Ist die Pandemie erst mal geschafft, freuen wir uns auf Bierchen, Bratwurst und Borussia. Heja!

An Heimspiel-Tagen des BVB ist das Westfalenstadion gut besucht. Wegen der Coronavirus-Pandemie steht es aktuell aber leer.

Coronavirus in Dortmund: Mit der Bahn in die Innenstadt fahren

Ja, richtig gelesen: Auch das Bahnfahren kann man in Dortmund durchaus vermissen. Dank riesigem Netz aus Stadtbahn und Bussen kommt man hier wunderbar und zu jeder Zeit von A nach B. 

Wegen des Coronavirus wurden die Fahrpläne der Öffis jedoch angepasst. Und seien wir ehrlich: Momentan fühlen wir uns im eigenen Auto oder auf dem Rad auch einfach sicherer. Wann sich das wieder ändern wird? Bitte bald! Wir freuen uns schon darauf, endlich wieder mehr von Dortmund sehen zu dürfen und mit Freuden in die Innenstadt fahren zu können. 

Coronavirus in Dortmund: Kaffee und Kuchen in den Szene-Cafés im Kreuzviertel

So lecker selbstgemachte Kuchen, Kekse oder süße Teilchen auch sein mögen: Nichts geht über ein kalorienreiches Dessert in einem schicken Café mit Blick auf eines der schönsten Viertel in der Dortmunder City. Dem Kreuzviertel.

Über hunderte Meter hinweg reihen sich hier kleine Cafés und hippe Restaurants aneinander, die nach der Coronavirus-Krise wieder öffnen dürfen. Sobald sie wieder öffnen werden, wisst ihr ja, wo ihr uns findet.

Coronavirus in Dortmund: Lange Partynächte in den angesagtesten Clubs der Stadt

Zugegeben: Dortmund ist nicht unbedingt für sein vielfältiges Nightlife bekannt. Und dennoch gibt es hier den einen oder anderen Club, den man zum Feiern ganz gut nutzen kann. 

Zum Beispiel das View, Oma Doris, Nightrooms, JunkYard oder den guten alten Weinkeller. Alles Adressen, die in der Coronavirus-Zeit das große Verlierer-Los gezogen haben. Mit Spenden versuchen sich die Clubs zum Teil über Wasser zu halten, aber ob das klappen kann? Wir würden uns jedenfalls freuen, dort auch weiterhin abtanzen zu können.

Coronavirus in Dortmund: Chillen und Grillen in den Parks

Was gibt es im Frühling und Sommer Schöneres, als in den Parks zu sitzen und den Grill anzuschmeißen? Jawoll, eigentlich nichts. Und dennoch können wir unserer liebsten Beschäftigung unter freiem Himmel in diesem Jahr nicht nachkommen.

Was uns bleibt ist das Barbecue auf dem heimischen Balkon. Aber ob die Grillwurst dort genauso gut schmeckt wie im Westpark oder im Tremoniapark? Sei's drum - dann haben die von Lärm genervten Westpark-Anwohner wenigstens ein bisschen Ruhe.

Der Westpark in Dortmund ist ein beliebtes Ausflugsziel. Aktuell in der Coronavirus-Pandemie sind Gruppentreffen allerdings verboten.

Coronavirus in Dortmund: Festivals und Großveranstaltungen mit Freunden

Egal ob Bier-Festival, E-Bike-Festival oder das Juicy Beats - in Dortmund weiß man, wie man fette Feten feiert. Leider macht uns das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Bis zum 31. August 2020 sind Großveranstaltungen in Deutschland untersagt.

Bedeutet für uns: keine Festivals. Auch das alljährliche Lichterfest im Westfalenpark (bei dem es im vergangenen Jahr wettertechnische Probleme gab) fällt damit flach. Doch wir wären nicht Dortmund, wenn es keinen Ersatz gäbe. Zumindest die Veranstalter des Juicy Beats haben erste Pläne zum Nachholtermin verlauten lassen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Liebe Freunde, so eben haben die Ministerpräsidenten der Länder und Angela Merkel beschlossen, dass Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden. Wir verstehen die Entscheidung und befürworten sie, um die Gesundheit aller möglichst gut schützen zu können. Trotzdem trifft uns diese Entscheidung und macht uns einen Strich durch die Rechnung. Kurzum bedeutet dies, dass das Juicy Beats Festival am 24. und 25. Juli 2020 nicht stattfinden wird. Natürlich werdet Ihr nun viele Fragen haben. Vorab: Wir haben bereits einen Plan B - Juicy Beats 2021 wird stattfinden und es wird laut! Außerdem wird es natürlich eine gute Lösung für Eure Tickets geben. Das versprechen wir Euch. Bitte gebt uns ein paar Tage Zeit diese fertig zu stellen. Danke für Euer Verständnis. ❤️

Ein Beitrag geteilt von Juicy Beats Festival (@juicybeatsfestival) am

Auch das Line-up des Juicy Beats für 2021 steht bereits fest.

Coronavirus in Dortmund: Gemütliche Abende in großer Runde am Phoenix See

Andere Städte haben auch schöne Seen, aber wir in Dortmund haben den Phoenix See. Den kann man zwar aktuell trotz Coronavirus noch umrunden (wenn auch nur in eine Richtung), gemütliche Abende mit Freunden am Ufer sind aber nicht möglich.

Der Sonnenuntergang am Phoenix See. Immer wieder schön, vor allem an lauen Sommernächten.

Eine Sache, die uns ehrlicherweise wirklich traurig macht. Denn wo in Dortmund kann man einen so tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Skyline erhaschen, wie vom neuen Kaiserberg? Und vielleicht wird die Sicht bald noch etwas besser. Denn schon während der Corona-Krise ist ein Riesenrad am Phoenix See im Gespräch.

Coronavirus in Dortmund: Konzerte und Messen in der Westfalenhalle

Wie bereits erwähnt, dürfen Großveranstaltungen wegen des Coronavirus bis Ende August nicht stattfinden. Für die Westfalenhalle, die erst im vergangenen Jahr umgestylt und neu eröffnet wurde, bedeutet dies: Leerstand.

Doch wir hoffen, dass sich die heiligen Messe-Hallen zuseiten der B1 schon bald wieder füllen werden. Zum Beispiel bei der Comic Con, die wegen des Coronavirus erst mal nicht stattfinden kann.

Coronavirus in Dortmund: Aufregen, aufregen, aufregen

Wegen der Kontaktsperre, Homeoffice und genereller Isolation sehen wir aktuell nicht viel mehr als unser eigenes Viertel. Bahnhofs-Müll? Bad News aus der Nordstadt? Lärm am Westenhellweg, wo jetzt die Filiale von "Flying Tiger" schließt? Tangiert uns alles momentan eher weniger. Auch wenn die Geschäfte in Dortmund während der Coronavirus-Krise wieder öffnen dürfen, richtig voll ist es in der City nicht.

Der Hauptbahnhof in Dortmund genießt keinen guten Ruf. Und doch vermissen wir ihn während der Coronavirus-Zeit ein kleines bisschen.

Doch was, wenn die Isolation endlich vorbei ist und wir all das wiederzusehen und erleben zu bekommen? Neben der Reizüberflutung, die mit Sicherheit eintreffen wird, müssen wir auch ehrlich sein und zugeben, dass wir uns auf das Big City Feeling in Dortmund ein kleines bisschen freuen.

Coronavirus in Dortmund: Darauf freuen wir uns nach der Isolation nicht

Nach all den positiven Aspekten und dem silbernen Hoffnungsschimmer, den wir in diesem Text erblicken zu hoffen, müssen wir gestehen, dass nicht alles während der Isolation besonders schlimm ist...

Es gibt da diese eine, aber auch wirklich nur eine (!) Sache, die wir nicht vermissen werden. Und das ist - vielleicht ahnt ihr es schon - das ausbleibende Verkehrschaos auf der B1. Habt ihr mal einen Blick dort hingeworfen? So leer wie aktuell ist es dort sonst nur nachts. Eine Tatsache, mit der wir uns nach der Coronavirus-Pandemie locker anfreunden könnten. Ihr auch?

Mehr zum Thema